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Attraktivierung im Rosarium : Die Rosenfreunde machen es vor: Wasserspiel kostet der Stadt nichts

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Rosenfreunde machen vor, wie es gehen sollte! Ihre beiden im Umweltausschusss zur Beratung anstehenden Anträge zur Attraktivierung des Rosariums sind nicht nur einmal mehr bestechend, sondern auch kostenneutral.

shz.de von
erstellt am 08.Feb.2012 | 20:55 Uhr

Die Gestaltungsvorschläge wurden vor dem Hintergrund der bevorstehenden Internationalen Gartenschau in Hamburg im kommenden Jahr erarbeitet. Das Rosarium wird vom 26. April bis zum 13. Oktober 2013 Außenstelle der „igs ‘13“ sein. Erwartet werden mehrere Tausend Besucher.

Zum einen bittet der Freundes- und Förderkreis des Rosariums Uetersen den Umweltausschuss um Zustimmung für die von ihnen geplante Errichtung von drei Lehrtafeln zum Thema „Entwicklung und Herkunft der Rosen in Europa“. Finanziert werden sollen die Tafeln und das notwendige Tragegerüst aus Mitteln des Vereins. Die Montage jedoch müsse eventuell, so die Rosenfreunde, mithilfe von Mitarbeitern des Baubetriebshofes erfolgen.

Ferner soll ein publikumswirksames Wasserspiel gebaut werden. Passend zur „Hochzeitsinsel“ im Rosarium soll das Wasserspiel die Form zweier ineinander verschlungener Eheringe aufweisen und von der Wassermühlenseite aus sichtbar sein. Denkbar wäre auch eine Montage gegenüber dem Parkhotel Rosarium, jedoch, so die Argumentation des Vereines, würde das Wasserspiel dann die „Freizeitkapitäne“ des Schiffsmodellbauclubs stören. Und diesem Konflikt könne man aus dem Weg gehen. Aus den Ringen sollen Wasserfontänen aufsteigen. Bei Dunkelheit soll das Wasserspiel beleuchtet sein. Die Kosten für die Entwicklung und Umsetzung des Wasserspiels inklusive der dazugehörenden Pumpenanlage soll rund 4000 Euro kosten. Das Geld wird von den Rosenfreunden übernommen. Der Verein möchte auch den Betrieb der Anlage aus Spendengeldern finanzieren.

Die Stadtverwaltung hat darauf aufmerksam gemacht, dass sowohl die Wartung als auch die Pflege dieses Wasserspieles nicht Aufgabe der Stadt sein kann. Manfred Tietje, Geschäftsführer der Stadtwerke Uetersen, hat bereits signalisiert, die Stromversorgung übernehmen zu wollen. „Wir sorgen dafür, dass das Wasserspiel läuft“, so Tietje.

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