Baseball : Die Regionalliga winkt

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Vehement klopfen die 1. Herren der Holm Westend 69’ers an die Tür zur Regionalliga Nordost: Am vergangenen Sonnabend gewannen die Holmer Baseballer beide Heimspiele gegen die Hamburg Hanseatics, ihren einzigen verbliebenen Titel-Rivalen in der Verbandsliga. Mit diesem Doppelsieg haben die Holmer nicht nur ihre Tabellenführung ausgebaut, sondern gegen die Hanseaten auch den direkten Vergleich, der bei Punktgleichheit am Saisonende entscheidend wäre, definitiv gewonnen – selbst, wenn sie ihre beiden nun noch offenen Partien gegen die Hamburger verlieren sollten.

shz.de von
27. Juni 2014, 21:12 Uhr

Die Hanseatics sind das einzige Team, das die Holmer in dieser Saison bisher schlagen konnte. Dies sollte sich nun im Sportzentrum Holm nicht wiederholen. „Einmal mehr hat sich gezeigt, dass unser schwerster Gegner der Schlendrian ist“, sagte Oliver Ahlemann, Spieler der Westend 69’ers,. In der Anfangsphase fehlte den Holmern die nötige Konzentration und Werfer Maximilian Müller seine sonstige Dominanz. Zwei Fehler, gepaart mit vier Treffern der schlagstarken Gäste, sorgten für vier Hanseatics-Punkte, bevor Müller dieses Inning mit seinem zweiten Strikeout beenden konnte.

Dank einer starken Defensivleistung kamen die 69’ers zu einer komfortablen 12:4-Führung. „Leider haben wir dann die Konzentration verloren und so durch eigene Fehler unnötigerweise für etwas Spannung gesorgt“, berichtete Ahlemann, der gerade erst eine Rücken-Zerrung überstanden hatte, nun aber gleich zu Beginn eine Schulter-Prellung erlitt und sich deshalb im sechsten Inning auswechseln lassen musste. Die Gäste kamen immer wieder zu einfachen Punkten und plötzlich stand es nur noch 12:10.

Fortan konzentrierten sich die Holmer wieder und gewannen das erste Spiel mit 14:11. Matthias Kruse, Schlagmann der 69’ers, sorgte mit seinen Aktionen gleich fünfmal (!) dafür, dass ein Holmer Läufer das „Home Plate“ erreichte und damit jeweils einen Punkt holte. Beachtlich waren auch der hundertprozentige Schlagdurchschnitt von Müller (samt drei Punkten) sowie seine 14 (!) Strikeouts. Insgesamt warf Müller damit 42 Mal einen Strike. Äußerst positiv war es zudem, dass sich die Holmer im zweiten Spiel keine „Auszeit“ mehr erlaubten und dadurch einen ungefährdeten 12:2-Sieg feierten. Entscheidend dafür war eine starke Mannschaftsleistung. Kruse glänzte erneut, indem ihm bei 65 Würfen beachtliche 47 Strikes gelangen. Zwar musste Kruse auch sechs gegnerische Treffer zulassen, doch er konnte sich auf sein Feld verlassen. So holten die Gäste nur zwei Zähler, beide im zweiten Inning. Danach punkteten nur noch die Holmer – und träumen nun mehr denn je von der Regionalliga.

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