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Jugendbeirat : Die Politik freut sich auf die Jugend

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Eigentlich sollte die Kinder- und Jugendbeiratswahl am 26. November stattfinden. Ursprünglicher Bewerbungsschluss war der 15. Oktober. Davor hat eine Jugendversammlung stattgefunden, die über dieses Thema informieren sollte. Diese wurde jedoch nicht besucht (wir berichteten).

shz.de von
erstellt am 20.Nov.2015 | 21:41 Uhr

Nachdem die Bewerbungsfrist abgelaufen war, wurde seitens der Stadtverwaltung festgestellt, dass sechs Bewerbungen eingegangen waren, von denen zwei gemäß der Ortssatzung nicht berücksichtigt werden konnten. Wie bereits mitgeteilt, handelte es sich um Kinder, die zwar eine Uetersener Schule besuchen, jedoch in Tornesch beziehungsweise Heist wohnen. Dies veranlasste die SPD-Fraktion, zum Sozialausschuss, der am Donnerstag im Rathaus zusammentrat, den Antrag zu stellen, dass zukünftig alle Uetersener Jugendlichen wahlberechtigt sein sollen, wenn sie mindestens 12 Jahre und höchstens 21 Jahre alt sind und auch die Jugendlichen aus anderen Gemeinden, sofern sie eine Uetersener Schule besuchen oder in einem Uetersener Verein Mitglied sind. Dabei ist die deutsche Staatsangehörigkeit nicht zwingend erforderlich.

Dieser Antrag wurde kurz diskutiert und soll dem neuen Jugendbeirat zur Beratung und Entscheidung vorgelegt werden, der jetzt doch gewählt werden kann: Um mindestens einen fünften Kandidaten zu finden (die Mindestgröße des Gremiums beläuft sich auf fünf Mitglieder), wurde die Bewerbungsfrist von Bürgermeisterin Andrea Hansen nämlich um zwei Wochen verlängert. Bewerbungsschluss war somit der 29. Oktober.

Diesbezüglich musste auch der Wahltag neu bestimmt werden. Die Wahl findet nun am 10. Dezember statt, denn innerhalb dieser „Nachfrist“ gelang es tatsächlich, zwei weitere Bewerber aus Uetersen zu finden.

Die Politiker macht dieser Umstand sehr glücklich, freuen sie sich doch immer über jugendliche Kompetenz. Förmlich sind sie über die Gemeindeordnung von Schleswig-Holstein auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sogar angewiesen.

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