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Neubauvorhaben an der Schanzenstrasse : Die „Pinnau“ geht sozial voran

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Stadt macht die Straße „Am Alten Sportplatz“ noch in diesem Jahr schick, so die Planungen, die „Pinnau e.G.“ modernisiert die Wohnungen – Stück für Stück – beziehungsweise reißt den Bestand ab und baut neu. Am Ende sollen in diesem alten Baugebiet 53 zusätzliche Wohnungen entstanden sein. Aktuell gibt es dort und angrenzend an die Schanzenstraße 177 Wohneinheiten.

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2012 | 19:44 Uhr

Der Anfang ist gemacht, der erste Spatenstich für das neue, fünfgeschossige Gebäude (vier Vollgeschosse plus ein Staffelgeschoss) ist vollzogen, die Baugrube bereits deutlich sichtbar. Mit dem Neubau entstehen 20 Sozialwohnungen, barrierefrei und altengerecht. Denn natürlich wird ein Fahrstuhl integriert. Bei der „Pinnau“ rechnet man damit, dass das Energiesparhaus „EH 55“ spätestens Ende 2013 bezogen werden kann.

Bei der gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft, die sich in der Rosenstadt seit Jahrzehnten um den Sozialwohnungsbau kümmert, ist man stolz auf das „Facelifting“, dass das Gebiet „Am alten Sportplatz“ nun erfahren wird. Die Häuser sind in die Jahre gekommen. Bei der „Pinnau“ ist man sich dessen bewusst, aber auch, dass in Zukunft mehr Wohnraum für ältere Menschen geschaffen werden muss. Daher werden viele der geplanten neuen Mehrfamilienhäuser mit einem Fahrstuhl ausgerüstet sein. Aber nicht alle. Denn der „Alte Sportplatz“ soll keine „Rentnersiedlung“ werden. Auch junge Familien sollen dort eine neue Heimat finden können. Alle Generationen sind nach wie vor willkommen bei der „Pinnau“.

Wer schon jetzt wissen will, wie das neue Mehrfamilienhaus später einmal aussieht, sollte sich das Pinnau-Gebäude an der Schanzenstraße 19a anschauen. Der dortige Standard hält auch in unmittelbarer Nachbarschaft Einzug.

Im „Pinnau“-Aufsichtsrat und bei der Geschäftsleitung ist man sich bewusst darüber, dass die Energiepreise langfristig steigen werden. Daher wird mit einer Solarthermieanlage auf dem Dach ein wegweisender Kontrapunkt gesetzt. Über Kosten für den Bau des Blocks darf auch gesprochen werden. Sie betragen rund 2,25 Millionen Euro, das Land bezuschusst das Vorhaben mit 1,5 Millionen Euro. Der Mietpreis wurde daher auf moderate 5,25 Euro/Quadratmeter festgesetzt.

Die „Pinnau“ hat in der Vergangenheit stets großen Wert darauf gelegt, ortsansässigen Handwerksbetrieben Aufträge zukommen zu lassen. Auch beim aktuellen Bauprojekt konnten lokale Akteure berücksichtigt werden.

Die Planung und die Bauleitung liegt in Händen des Architekturbüros W. Schulz, für die Statik und den Wärmeschutz ist das Ingenieurbüro Butzlaff + Tewes zuständig. Finanziert wird der Bau mit KfW-Mitteln über die Sparkasse Südholstein.

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