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Vorhaben Jahnstraße : Die „Pinnau“ darf bald bauen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Sehr kontrovers wurde das soziale Bauvorhaben der Wohnungsbaugenossenschaft „Pinnau“ an der Jahnstraße (wir berichteten) im zuständigen Fachausschuss diskutiert. BfB und Grüne wollten die weiteren Planungen verhindern, indem sie argumentierten, dass damit eine wertvolle, öffentliche Spielfläche überplant würde. Sie werde sogar von Schulen und Kindergärten genutzt. Wenn sie jetzt verschwinde, werde der Bewegungsdrang der Kleinen daher nicht nur in diesem Gebiet stark eingeschränkt. BfB und Grüne seien, so Petra Jäger und Bernd Möbius für ihre Fraktionen, familienfreundlich.

shz.de von
erstellt am 29.Jan.2016 | 17:59 Uhr

Diese Aussage rief die SPD auf den Plan, die ihrerseits argumentierte, familienfreundlich zu sein. Familien benötigten bezahlbaren Wohnraum. Und die „Pinnau“ erzeuge diesen mit ihrem Bauvorhaben. Acht Geschosse hoch soll das Haus werden und 41 Parteien Wohnraum bieten. Außerdem, so Dieter Schipler von der SPD, werde der Spielplatz nicht verschwinden, er werde lediglich kleiner. Bezahlbarer Wohnraum sei vielen Familien lieber als ein großer Spielplatz, argumentierter er. Schützenhilfe erhielten die Sozialdemokraten von der CDU. Fraktionschef Andreas Stief sagte, dass sich Stadtentwicklung ausgewogen vollziehen müsse. Insofern werde in der Tat öffentlich geförderter Wohnungsbau benötigt. CDU und SPD fassten im Anschluss an die Diskussion den so genannten Aufstellungsbeschluss, mit dem Ziel, den Bebauungsplan 16 zu ändern und den bislang als Spielfläche deklarierten Bereich in Bauland zu verwandeln.

Weiter beschlossen sie, dass der Planentwurf von der Stadtplanung erstellt und somit nicht extern vergeben werden soll, wie von der Verwaltung vorgeschlagen worden war.

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