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Sauberkeit in der Stadt : Die Palette soll freundlicher werden

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Parksituation in der Rosenstadt ist, insgesamt gesehen, entspannt. Im innerstädtischen Bereich gibt es rund 800 kostenfrei nutzbare Parkplätze, was Uetersen den bislang inoffiziellen Titel der „Einkaufsstadt des Kreises“ eingebracht hat. Überall sonst ist das Parken teuer. Auch in Wedel hat die Politik beschlossen, die sogenannte Parkraumbewirtschaftung ent-lang der Bahnhofstraße einzuführen.

shz.de von
erstellt am 18.Apr.2014 | 21:20 Uhr

Nicht nur in der Rolandstadt wird dieser Schritt vonseiten der Kaufmannschaft als wirtschaftsfeindlich eingestuft. Zumal an der Rissener Straße ein großes Versorgungszentrum (unter anderem famila) angesiedelt ist, bei dem das Parken frei ist. In Uetersen hat in der Vergangenheit ausschließlich die FDP für ein Ende des „freien Parkens“ plädiert und einen eigenen Ordnungsdienst zur Parkraumüberwachung angeregt. Die Liberalen spielen derzeit aber nur eine geringe Rolle in der Ortspolitik, alle anderen Fraktionen setzen weiterhin auf diesen Standortvorteil. Für viele Autofahrer nach wie vor problematisch ist der „Umgang“ mit der Parkpalette. Die Stadt, UetersenMarketing und Kaufmann Heinz Kubik haben daher schon vor Jahren damit begonnen, die 300 Stellplätze umfassende Palette zu renovieren und zu beleuchten. Überall brennt nun das Licht. Außerdem wurde das Parkhaus farbig gestaltet. Doch nach wie vor lehnen viele die Fahrt in die Parkpalette ab. Daher haben Stadt und UetersenMarketing nun erneut etwas getan: Sie ließen das gesamte Gebäude reinigen und wiesen zudem darauf hin, dass der anfallende Dreck nun regelmäßig entfernt wird. Ziel ist es, diese zentrale Parkfläche noch attraktiver zu machen, sodass der Grad ihrer Beliebtheit spürbar ansteigt. Denn der Marktplatz ist inzwischen an seiner Kapazitätsgrenze angekommen. Die dort zur Verfügung stehenden rund 200 Parkplätze sind schon vormittags belegt. Leider auch von vielen Beschäftigten umliegender Geschäfte. Damit, so ist zu hören, „rauben“ diese den Kunden die „kurzen Wege“. Heinz Kubik hat mitgeteilt, dass in Kürze auch die Außenfassade der Parkpalette renoviert wird. Schon von Weitem soll sie nämlich einen einladenden Eindruck machen. Was nach wie vor fehlt, ist ein Parkleitsystem, das das Parkhaus als zentrale Abstellmöglichkeit ausweist. Aber auch dieses Thema befindet sich derzeit in der Beratung.

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