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Zertifikats-Übergabe : Die Optimierung der Arbeit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ernst genommen werden, das ist es, was sich jeder Verein wünscht. Vor allem für seine Arbeit. Aber gerade in Deutschland ist in den Köpfen der Menschen tief verwurzelt, dass jemand der etwas kann, das auch vor einem Gremium unter Beweis gestellt haben muss. Das schlichte Können selbst genügt den Menschen nicht. Man muss auch in der Lage sein, irgendein Blatt Papier hochzuhalten, auf dem die Fähigkeit bescheinigt wird. Und dass natürlich erst recht Behörden dieses Stück Papier vorgelegt bekommen wollen, bevor sie mit Vereinen zusammenarbeiten, dürfte erst recht klar sein.

shz.de von
erstellt am 24.Sep.2013 | 21:40 Uhr

Der Einwandererbund hat nun eines dieser Papiere errungen: Das Zertifikat trägt den etwas sperrigen Namen „Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV). Zertifizierungen im Allgemeinen sollen sicherstellen, dass das betreffende Unternehmen oder der betreffende Verein gewisse Standarts erfüllt, die zur Durchführung der gewünschten Schulungen oder ähnlichen Aktionen notwendig sind. Es handelt sich also bei der AZAV um eine Qualitätsnorm in einem gesetzlich geregelten Bereich, die von den Trägern der Arbeitsförderung verlangt wird. Letztere ist im Fall des Einwandererbundes Elmshorn die Arbeitsagentur, die nun, Zertifizierung sei Dank, Integrations- und Sprachkurse sowie die Jugendförderung auch beim Einwandererbund durchführen lassen kann.

Das Gründungsziel des Einwandererbundes ist eine Verbesserung des Erziehungs- und Bildungsbereiches der aus dem Ausland stammenden Kinder und Jugendlichen und ihre Integration in die Gesellschaft weiter voranzutreiben. Und dazu gehören eben jene Integrationskurse, die Migrationssozialberatung, die ambulante Erziehungshilfe, die Jugendförderung sowie die Sozial- und Kulturarbeit.

Das Unternehmen „Zertpunkt GmbH“ übernahm die Zertifizierung des Vereins, die Kosten dafür musste der Verein aus eigener Tasche bestreiten.

Und nun hat er es, das begehrte Qualitätsmanagementsystem, mit dem der Verein nachweisen kann, dass seine Beratungsprozesse sowie die fachliche Tauglichkeit seiner Mitarbeiter die Anforderungen erfüllen.

Der Verein hat klare Zielvorstellungen festgelegt, an denen er sich nun selbst messen kann, aber auch von anderen beurteilt werden kann, zum Beispiel über die Vermittlung von Teilnehmern, die Kurserfolge und die Teilnehmerzufriedenheit.

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