Die neuen Pläne von Betzler

Das ist der neue Entwurf von Florian Betzler für die Überplanung des Parkpalettengrundstücks.
Das ist der neue Entwurf von Florian Betzler für die Überplanung des Parkpalettengrundstücks.

Hamburger Architekt will einen 2000-Quadratmeter-Markt an der Lienausallee bauen

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07. Februar 2018, 16:05 Uhr

Florian Betzler, Architekt aus Hamburg, hat seine Ideen für die Neugestaltung der Parkpalettenfläche An der Klosterkoppel überarbeitet. Ein Verbrauchermarkt soll jetzt her. Den Politikern des Ausschusses für Bau-, Umwelt- und Verkehrswesen waren Betzlers neue Ideen für seine „Grüne Mitte“ als Tischvorlage zugegangen.

CDU und Grüne hatten dem Hamburger den Zuschlag erteilt, das städtische Grundstück An der Klosterkoppel/Lienausallee überplanen und auch erwerben zu können. Details sollen mit dem Architekten noch besprochen werden. Unter anderem soll mit ihm ein Kostenübernahmevertrag geschlossen werden.

Betzler, der seine neuen Ideen Verwaltung und Politik am Montag bei einem Treffen im Rathaus erläutert hat, macht nun den Vorschlag, zusätzlich zu den geplanten Wohnungen und dem Kleingewerbe eine 2000 Quadratmeter große Verkaufsfläche entstehen zu lassen. Wenn möglich, für einen Verbrauchermarkt wie von Kaufleuten der Innenstadt auch gewünscht. Auch aus der Bürgerschaft waren Forderungen nach einem größeren Verbrauchermarkt in der City laut geworden.

Dass Betzlers jetzige Idee nach wie vor einen Umzug der Bücherei in den Neubaukomplex vorsieht, erzeugte bei den Ausschussmitgliedern einige Irritationen, hatten sie einen Umzug doch bereits Ende 2017 mehrheitlich abgelehnt. Doch stammt die neue Entwurfszeichnung vom November 2017. Erst danach hatten die Politiker beschlossen, dass die Stadtbücherei an der Berliner Straße bleibt.

Über der neuen Verkaufsfläche, so Betzlers Entwurf, soll ein Parkdeck mit 200 Stellplätzen entstehen. Geförderter Wohnungsbau, freie Spielflächen, ein Basketballfeld sowie eine öffentlich zugängliche Halfpipe nebst Miniramps sind weitere Details, die die Politiker überzeugen sollen, den Plänen Betzlers ihren Segen zu erteilen, sodass dann ein städtebaulicher Vertrag geschlossen und das Grundstück endgültig an ihn verkauft werden kann. Dass das Thema bis zur Kommunalwahl am 6. Mai abgearbeitet werden kann, wird immer unwahrscheinlicher, zumal Betzler nach Informationen unserer Zeitung die nächsten Wochen im Ausland verbringen wird und erst danach Gelegenheit hat, sich mit weiteren Details zu befassen.

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