ELBMARSCHENHAUS : Die „Neue“ liebt die Unterelberegion

Nur 22 Tage nach dem Weggang von Hannah Heberlein am 31. März hat der Verein „Tourismus in der Marsch“ (TiM) seine neue Tourismusmanagerin an ihrem ersten Arbeitstag im Elbmarschenhaus vorgestellt: Almut Roos (46), geboren in Angeln und jetzt in Hetlingen wohnend. Sie studierte Landschaftsplanung an der TU Berlin, lernte Baumschul-Gärtnerin im Kreis Pinneberg, bildete sich weiter zur Naturpädagogin.

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24. April 2013, 21:29 Uhr

Dass Almut Roos so zeitnah zur Verfügung stehen konnte und in der Region wohnt, damit punktete sie bei den Vorstandsmitgliedern des TiM ebenso wie mit ihrer fachlichen Qualifikation. „Frau Roos bietet beste Voraussetzungen für die Koordination von Tourismus und Naturschutz in der Marsch“, lobte Andreas Köhler, Fachbereichsleiter beim Kreis Pinneberg und Vorstand im Verein „Holstein Tourismus“, der gemeinsam mit Haseldorfs Bürgermeister Uwe Schölermann, Vorsteher des Verbandes Integrierte Station Unterelbe (ISU), den TiM bei der Personalauswahl unterstützte.

Auf dem Tisch des TiM waren 32 Bewerbungen gelandet. Sieben von ihnen kamen in die engere Wahl. „Dabei war das gesamte Bewerberfeld so stark, dass wir wirklich die Qual der Wahl hatten“, beschreibt ISU-Leiter Bernd-Ulrich Netz, die erfreuliche Situation. „Aber wir sind glücklich mit unserer Wahl und glauben, dass wir eine gute Zeit mit Frau Roos haben werden.“

Haselaus Bürgermeister Rolf Herrmann und sein Stellvertreter Gunter Küchler sprachen aus, was alle sich wünschen: „Wir hoffen, dass mit Frau Roos endlich eine Tourismusmanagerin gefunden worden ist, mit der wir langfristig zusammenarbeiten können.“ Außerdem versicherte er, dass seine Gemeinde mit der begonnenen Stärken-Schwächenanalyse zum Tourismus in Haselau der Managerin keine Konkurrenz, sondern eine Hilfe in der Zusammenarbeit bieten wolle.

Diese Hilfe will „die Neue“, die in den vergangenen sechs Jahren als selbstständige Landschaftsplanerin arbeitete und tatkräftige Energie versprüht, gern annehmen. Legt sie doch besonderen Wert auf noch engere Kooperation mit allen am Tourismus und Naturschutz Beteiligten und auf noch effizientere Arbeitsweisen. Zur Langzeitperspektive meinte Almut Roos optimistisch: „Ich liebe diese Region und finde eine 20-Stunden-Stelle, von der man nachhaltig leben kann, optimal.“ Es sei ihr wichtig, in dieser schönen Landschaft und Kultur beheimatet zu sein und diese anderen Menschen näherzubringen. Deshalb arbeite sie auch ehrenamtlich in der Nabu-Umweltbildung und im Kräuter- und Schmetterlingsgarten am Scholenfleth beim Haselauer Hafen. Und deshalb sei das Elbmarschenhaus für sie der ideale Arbeitsplatz.

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