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Kunstszene : Die Museumspädagogik wird immer beliebter

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

. Die Museumspädagogik im Museum Langes Tannen erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Ziel dieser ist es, junge Menschen für die Kunst und Kunstgeschichte zu begeistern oder ihnen erste Schritte in Richtung Kunst zu vermitteln. Das geschieht in Langes Tannen ganz unterschiedlich. Grundschüler werden eher spielerisch an die Materie herangeführt, aber auch handwerklich.

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2014 | 21:43 Uhr

Ältere Schüler setzen sich vorwiegend kunstgeschichtlich und intellektuell mit der Materie auseinander, so die Kunstkurse des Ludwig-Meyn-Gymnasiums. Ein solcher Kurs nutzt auch die aktuelle Ausstellung von Reiner Ter und wird am Donnerstag in der Museumsscheune erwartet. Bereits heute tummeln sich Grund- und Rosenstadtschüler auf dem Gelände an der Heidgrabener Straße und setzen sich mit Ters Thema „Verlassen, vergessen. . . und fast verloren“ auseinander. Ter stellt noch bis zum 18. Mai aus und bietet am Sonntag eine weitere kostenlose Führung an, die um 15 Uhr beginnt. Zu bezahlen ist somit ausschließlich der normale Museumseintritt.

Museumsleiterin Dr. Ute Harms spricht von einer sehr erfolgreichen Ausstellung, die allerdings auch sehr beeindruckend sei. Ter setzt sich in seinen Fotografien mit besonderen Orten und Stäten in der ehemaligen DDR auseinander, die vom Verfall geprägt sind, obwohl sie es eigentlich verdient hätten, erhalten zu werden. Mit der Ausstellung, die am 16. Februar mit einer Vernissage eröffnet wurde, würdigt das Museum Ters künstlerische Leistung anlässlich seines 60. Geburtstages.

Und es geht weiter mit den „Hochkarätern“. Am 14. Juni wird eine Ausstellung eröffnet, die mit Werken der Haseldorfer Galeristin Christiana von Knobelsdorf (Malerei) und dem Bildhauer Pierre Schumann, 1917 als Sohn eines Gymnasiallehrers in Heide geboren, gestorben 2011 in Eutin, zählt zu den bedeutendsten schleswig-holsteinischen Künstlern. Mehr zu dieser Ausstellung lesen Sie demnächst in den Uetersener Nachrichten.

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