Tischtennis : Die Minis hielten gut mit

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Die beiden Uetersener Tim Meimerstorf und Jannik Matthiesen waren etwas „schockiert“, als sie mit ihren Vätern, ihrem Freund Marcel Oestreich und Betreuerin Ute Zok die Sporthalle in Lübeck betraten, in der der Landesentscheid der Tischtennis-Minimeisterschaften ausgetragen wurde. Über 60 Mädchen und Jungen zeigten dort schon beim Einspielen ihre gelernten Tischtennis-Künste – und fast alle kamen natürlich auch in einem perfekten Vereinsoutfit.

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03. Juni 2014, 18:22 Uhr

Doch in den Gruppenspielen zeigte besonders Tim Meimerstorf schnell, dass er als Hobby-Spieler durchaus mithalten kann. Seine erste Partie verlor Meimerstorf noch. „Dann war er aber in seinem Element, gewann die folgenden Spiele und wurde sogar Gruppen-Erster“, berichtete Zok. Im Viertelfinale war Meimerstorf dann gegen den späteren Finalisten vom TSV Nahe chancenlos. Die Dominanz der Naher Talente war so groß, dass sich alle vier Spieler des Segeberger Vereins im Viertelfinale behaupteten und anschließend die Plätze eins bis vier unter sich ausmachten.

In der B-Finalrunde konnte Tim Meimerstorf dann aber wieder alle Gegner bezwingen und freute sich am Ende über einen großartigen fünften Platz in der Wertung der Jahrgänge 2001/2002.

Dagegen hatte Jannik Matthiesen bei den jüngeren Startern doch einige Probleme mit der Atmosphäre und seiner Konzentration: So konnte der Uetersener leider nur ein Spiel gewinnen und kam nicht über die Vorrunde hinaus. „Da wäre mehr möglich gewesen, aber es war auch so eine wunderbare Erfahrung für ihn und vielleicht auch ein Anreiz, neben Fußball zukünftig auch Tischtennis im TSV Uetersen zu spielen“, hofft Zok, Matthiesen nun auch dauerhaft für den Tischtennis-Sport im Verein begeistern zu können.

Auch die Mädchen aus dem UeNa-Verbreitungsgebiet schafften es leider nicht ganz nach oben auf das Sieger-Treppchen. Für die jungen Starterinnen Mya Bröcking (Heist) und Vanessa Lettau (Moorrege) war jeweils im Viertelfinale Endstation; Vanessa Perner aus Heist scheiterte äußerst knapp und unglücklich im Halbfinale.

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