zur Navigation springen

Herausforderung : Die magische Zahl „99“ im Film

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Jung-Regisseur Gerrit Gronau hat seinen jüngsten Erfolg gerade erst feiern dürfen – die Premiere des Films „Wie das Leben eben ist“ (wir berichteten). Wer glaubt, der Uetersener würde sich nun zurücklehnen und eine Drehpause einlegen, der irrt. Zu spannend sind die Herausforderungen, zu spannend ist es, einen Film zu drehen.

Gronau plant die Teilnahme am „99Fire-Films-Award 2013“. Dabei handelt es sich um einen Kurzfilm-Wettbewerb, der seit 2009 in Berlin stattfindet. Die Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz müssen in 99 Stunden einen 99 Sekunden langen Film zu einem vorgegebenen Thema produzieren.

Eine Jury, die aus Produzenten, Regisseuren, Schauspielern und Filmschaffenden besteht, kürt die Sieger in vier Kategorien: Bester Film, Beste Kamera, Beste Idee und Publikumspreis. Das Preisgeld für den besten Film orientiert sich am Motto, es beträgt 9999 Euro. Die Preisträger werden alljährlich im Rahmen einer Gala im Berliner Admiralspalast ausgezeichnet.

Anreiz genug also für Gerrit Gronau, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen. Zudem ist dieser geeignet, um aufzufallen. Vorausgesetzt, es gelingt eine kreative Umsetzung des Themas.

Dieses Thema wird dem Uetersener erst nach Ende der Bewerbungsfrist am Donnerstag, 24. Januar, 18 Uhr, mitgeteilt. Sodann hat er besagte 99 Stunden Zeit, den Film zu erstellen und einzuschicken.

„Momentan habe ich für diesen 99 Sekunden Film bereits ein Team von 14 Leuten um mich gesammelt und freue mich schon, am Freitag das Thema zu bekommen“, so Gronau. Drehen will er am kommenden Wochenende, voraussichtlich in Uetersen. Bearbeitet wird der Streifen am Montag, damit er am Dienstag rechtzeitig abgeschickt beziehungsweise im Internet hochgeladen werden kann.

Jeder kann mitmachen bei diesem Wettbewerb. Informationen und das Anmeldeformular gibt es unter http://www.99fire-films.de/anmeldung.html.

Interessierten sei mitgeteilt, dass die Rechte der eingesendeten Filme an den Veranstalter, „99 Films Deutschland“, übertragen werden müssen. „99 Films Deutschland“ kann die übertragenen Rechte an Dritte zur kommerziellen Auswertung weitergeben. Der Teilnehmer selbst darf seinen Film zunächst nicht kommerziell verwerten. Nur die nichtkommerzielle Verwertung und Verbreitung ist den Einsendern gestattet. Das hatte in der Vergangenheit immer wieder zu Kritik geführt. Zum Wettbewerb 2013 wurden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zugunsten der Teilnehmer etwas angepasst, sodass nicht erfolgreiche Teilnehmer die kommerziellen Verwertungsrechte nach einem Jahr ab Preisverleihung wieder für sich beanspruchen können. Gerrit Gronau jedenfalls freut sich auf den Dreh am Wochenende. Alles Weitere lässt der Student auf sich zukommen.

zur Startseite

von
erstellt am 21.Jan.2013 | 20:54 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert