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Portrait : Die Krankenschwester mit dem Fotoapparat

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Viele Aufgaben gehören zum Alltag einer Krankenschwester: Handgriffe wie das Rasieren oder Waschen eines Patienten, die Blutentnahme oder die Medikamentengabe. Das Fotografieren dagegen ist nicht unbedingt Bestandteil der Arbeit.

Dörte Burmester-Günther hat es dennoch getan! Die Intensivschwester im Regio Klinikum Elmshorn hat mehrere Monate lang ihre Arbeit und die der Kollegen mit der Kamera festgehalten. Die Bilder sind seit Juni in einer Dauerausstellung zu sehen. Am Dienstag nun war ein Team des NDR zu Gast und hat Dörte Burmester-Günther bei der Arbeit begleitet. Entstanden ist ein sensibles Portrait, das voraussichtlich am 2. Februar im Schleswig-Holstein Magazin ab 19.30 Uhr gesendet wird.

Vor allem ein Ziel verfolgte Burmester-Günther mit den Bildern: „Wir müssen mehr auf uns und unsere gute Arbeit aufmerksam machen“, sagte sie. Sie holte sich die Genehmigung ihrer Kollegen und zückte den Fotoapparat, wann immer sich ihr ein passendes Motiv bot. Das Besondere an den Fotos: Zu erkennen sind weder ihre Kollegen noch die Patienten, dafür aber viele der Routinehandgriffe im Ausschnitt. Symbolträchtig lichtete sie außerdem immer wieder Augen und Füße ab. Sie stehen für den Blickkontakt zu den Patienten und die vielen Kilometer, die eine Krankenschwester oder ein Pfleger während des Dienstes zurücklegen.

129 beeindruckende Schwarz-Weiß-Bilder entstanden auf diese Weise, die seit Juni öffentlich zugänglich im dritten Stock des Klinikums hängen. Unterstützung bekam Dörte Burmester-Günther von Lars Timm, Kaufmännischer Direktor. Er übernahm die Kosten. NDR-Journalistin Corinna Below nahm die Fotos als Grundlage für ihre eigenen Bilder, ließ die Kamera Szenen einfangen, die auch in der Ausstellung zu sehen sind. und schildert mit den Mitteln des Fernsehens, was den Alltag einer Intensivschwester heute ausmacht.

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erstellt am 29.Jan.2014 | 18:28 Uhr

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