zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 16:34 Uhr

Barlach Museum : Die Kraft des Expressionismus

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Werke eines der bedeutendsten Vertreter des spanischen Neoexpressionismus sind ab Sonntag, 13. März, im Ernst Barlach Museum zu sehen. 120 Ölgemälde und Aquarelle von Jorge Rando werden in Wedel ausgestellt. Sie öffnen den Blick auf die spanische Rezeption von Expressionismus und die Entwicklung der spanischen Moderne.

shz.de von
erstellt am 10.Mär.2016 | 18:44 Uhr

Mit dieser Ausstellung setzt die Ernst Barlach Gesellschaft den Dialog mit internationalen Künstlern fort und vergibt den Ernst Barlach Preis 2016 an Jorge Rando. Mit einer Vernissage um 17 Uhr wird die Schau eröffnet. In die Ausstellung führt Heike Stockhaus ein. In diesem Rahmen wird auch der Ernst Barlach Preis vergeben. Professor Robert Lucander von der Universität der Künste Berlin hält die Laudatio.

Der 1941 Geborene betreibt eine durchaus eigenwillige Revitalisierung des Expressionismus. Er will das Geistige, die spirituelle Kraft als Orientierung in der Welt neu sichtbar machen. Rando, der nach seinem Philosophiestudium in Málaga nach Deutschland ging und 23 Jahre in Köln lebte, begreift den Expressionismus als Kunstkonzept von aktueller Bedeutung. Es ist der deutsche Expressionismus, der ihn anzieht, für den sein Herz brennt. Es ist Nolde, es sind die Brückekünstler und der Blaue Reiter, in deren Bilder er sich vertieft. Nicht die kompromisslose Subjektivität interessiert ihn. Die Suche nach der Wahrheit will Jorge Rando malen.

In Spanien war der Expressionismus kaum bekannt. Die Entwicklung der spanischen Moderne ist eine vielfach gebrochene, verzögerte und Sondergeschichte in Europa. Die berühmtesten spanischen Künstler der klassischen Moderne arbeiteten im Exil.

Die Ausstellung im Ernst Barlach Museum Wedel, Mühlenstraße 1, ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Sie endet am 19 Juni.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert