Europawahl : Die Kleinen konnten profitieren

Der Run auf die Wahllokale blieb gestern erneut aus. Die Europawahl – die Wahl zum Europäischen Parlament – lässt viele Bürger immer noch kalt. Immerhin gab es mit 48 Prozent eine etwas bessere Beteiligung als noch 2009 (43,3 Prozent).

shz.de von
25. Mai 2014, 21:03 Uhr

Was viele nicht wissen oder ignorieren: Jeder einzelne profitiert täglich von der Grenzenlosigkeit und der Stabilität auf dem Kontinent. In Uetersen nahmen 40,22 Prozent ihr Wahlrecht wahr. In Tornesch waren es 46,88 Prozent, die an die Urnen gingen. Gewinnerin der EU-Wahl in Deutschland ist die Union /CDU/CSU), gefolgt von der SPD, die allerdings die meisten Stimmen hinzugewinnen konnte. Die FDP stürzte erneut ab (minus acht Prozent). Die Alternative für Deutschland (AfD), die erstmals antrat, konnte sieben Prozent der Stimmen erringen. Die kleinen Parteien profitierten vom Wegfall der Fünf-Prozent-Hürde. Um mit einem Abgeordneten ins Parlament einzuziehen, musste eine Partei rund 0,5 Prozent der Stimmen auf sich vereinen.

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