Kultur : Die Karten werden knapp

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Die gute Nachricht für das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) ist gleichzeitig eine schlechte für alle Fans der atmosphärisch so dichten Konzerte in der Alten Reithalle auf dem Gelände des Holsteiner Verbandes: Die Karten für die drei Konzerte in Elmshorn sind allmählich richtig knapp.

shz.de von
19. Juni 2014, 19:29 Uhr

Das verkündete der Intendant des Schleswig-Holstein Musik Festivals, Dr. Christian Kuhnt. Der Geschäftsführer des SHMF, Dr. Christian Saalfrank, betonte in einem Gespräch in der Futterhaus-Zentrale nachdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der Initiative Elmshorn, einem Zusammenschluss von unabhängigen Unternehmern und Wirtschaftsvertretern, die seit 1991 die Attraktivität der Stadt mit der Finanzierung von hochklassigen kulturellen Veranstaltungen und besonders das SHMF unterstützen.

Am meisten Aussicht auf Erfolg bei der Kartenbestellung gib es noch bei dem Auftritt des Baritons Matthias Goerne und des Hamburger Ensembles Resonanz am 20. August. Er wird aus dem Liederzyklus von Mendelssohn singen und das Octett, eines der schönsten Stücke von Felix Mendelssohn.

Schwieriger wird es schon bei der „Schlacht der Primadonnen“, die am Dienstag, 22. Juli, in der Alten Reithalle die so unterschiedlichen Sängerinnen Simone Kermes und Vivica Genaux nach einer historisch belegten Begebenheit austragen.

Unterstützt werden sie dabei von der Capella Gabetta, die von der Cellistin Sol Gabetta – sie half entscheidend mit, das Programm des SHMF zu gestalten – und ihrem Bruder Andrés Gabetta als Konzertmeister gegründet wurde und sich aus handverlesenen Spezialisten der Alten-Musik-Szene zusammensetzt.

So gut wie ausverkauft ist der Auftritt des Musik-Kabarettisten Bodo Wartke am Sonntag, 3. August. Der „Gentleman-Entertainer am Flügel“ glänzt nicht nur durch sprühenden Wortwitz, sondern auch durch sein virtuoses Spiel am Klavier.

Auch bei der rührigen Initiative Elmshorn gab es Neues zu berichten: Volksbank-Vorstandssprecher Christian Scheinert hat sein Amt als Vorstandssprecher der Initiative an Futterhaus-Geschäftsführer Herwig Eggerstedt abgegeben. „Jetzt erst bemerke ich, was Christian Scheinert in Elmshorn alles so bewegt hat“, meinte Eggerstedt bewundernd: Es sind große Fußstapfen, die er ausfüllen muss.

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