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Uetersener Nachrichten

22. November 2017 | 04:53 Uhr

Politik : Die Junge Union vermisst die Jusos

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ein Jahr nach der Reaktivierung hat die Junge Union Tornesch-Uetersen eine erste Bilanz gezogen. Und war mit sich zufrieden. Die Jahresversammlung fand im Restaurant „Roses“ an der Alsenstraße statt. Gäste des Abends waren JU-Kreisvorsitzende Birte Glißmann, Uetersens CDU-Stadtverbandsvorsitzender Andreas Faust und Michaela Romstöck, frühere CDU-Ratsfrau und jetzt in Pinneberg zu Hause. Michaela Romstöck übernahm die Aufgabe der Versammlungsleiterin. Denn es galt, einige Vorstandsposten neu zu besetzen, unter anderem wollte Björn Schreiber, der die Junge Union maßgeblich aus der Taufe gehoben hatte, sein Amt zur Verfügung stellen. Mit Daniel Kölbl wurde ein Nachfolger gefunden, der sein neues Amt sogleich nutzte, Schreiber zu danken und Andreas Faust zu gratulieren, nachdem der auch von der JU als Bürgermeisterkandidat nominiert worden war. Auch die Kreisvorsitzende dankte dem scheidenden Ortsvorsitzenden. „Meinen Respekt! Ihr habt einen wahnsinnig guten Start hingelegt. Auf Euch ist immer Verlass. Macht weiter so!“

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2014 | 21:17 Uhr

Dem in die zweite Reihe Getretenen (Schreiber ist jetzt stellvertretender Vorsitzender) war es noch vorbehalten, den Jahresbericht abzugeben. Die Junge Union habe sich eingemischt, habe den Wahlkampf der CDU unterstützt und sei dabei auch mit eigenen Aktionen präsent gewesen, stellte Schreiber fest. Die CDU sei im Kreis Pinneberg Vorreiterin für die Einbindung der Jugend in die Politik. Die Jusos seien später hinzugekommen. Leider habe man nur eine einzige Veranstaltung mit dem SPD-Nachwuchs durchführen können, danach seien die Jusos auf „Tauchstation“ gegangen. Die Frage sei, ob es sie überhaupt noch gebe.

Schreiber erinnerte auch an die Fusionsdebatte und die klare Position der JU dabei. Leider sei Tornesch nicht gefolgt. Auch ohne Fusion sei es in Tornesch nun zu einer Steuererhöhung gekommen, die dortige SPD, die stets vor einer drohenden Steuererhöhung in Zusammenhang mit der Fusion gewarnt habe, sei eines Besseren belehrt worden. Schreiber kritisierte ferner, dass es in Tornesch zwar Prestigebauten im Bildungsbereich gebe, aber offensichtlich keine Bereitschaft bestehe, diese in den bestehenden Schulzweckverband zu integrieren. Während der Versammlung wurde auch nach vorne geschaut. Klar, dass sich die JU mit eigenen Positionen in den Europawahlkampf einmischen will. Im Vorfeld der Bürgermeisterwahl möchte die Junge Union ebenfalls Flagge zeigen. Es gelte, die Amtszeit von Andrea Hansen zu beenden. Der neue Ortsvorsitzende unterstrich die Worte Schreibers. Und sagte zudem, dass die JU die Öffentlichkeitsarbeit verstärken wolle.

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