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Uetersener Nachrichten

13. Dezember 2017 | 01:29 Uhr

Starkregen : Die Investition hat sich gelohnt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Es gab eine Zeit in der Rosenstadt, da fürchtete man die Monate Juli und August, die wasserreichsten im Jahr. Regelmäßig stiegen die Pegel im Rosarium und in der Innenstadt an, doch gegen das viele Wasser, verursacht durch Starkregenereignisse, war kein Kraut gewachsen. Die Kanalisation reichte nicht aus, um die Wassermengen zu fassen. Zudem war genau unter der Fußgängerzone ein Rohr abgesunken. Ein reibungsloser Abfluss war alleine deshalb nicht möglich. Was tun, wenn’s „brennt“? Die Feuerwehr rufen! 2007 hatten die Feuerwehren aus Uetersen und dem Umland sowie das Technische Hilfswerk die Innenstadt drei Mal vor gröbsten Schäden bewahrt. Die Einsatzkräfte verlegten zuweilen mehr als sechs Kilometer Schläuche und pumpten rund 60 Millionen Liter Wasser in das Stichhafenbecken.

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2015 | 21:29 Uhr

Nicht verhindern konnten die Kräfte allerdings, dass der Pennymarkt und der angrenzende Bäcker regelmäßig voll Wasser liefen. Zum Teil auch mit Schmutzwasser Über die Schächte war das Regenwasser in diese Kanalisation eingedrungen. Am tiefsten Punkt wurde es wieder herausgedrückt. Genau in der City.

Für alle war das damals zu viel, Grund genug, zu handeln. Die Ereignisse sollten sich nicht wiederholen. Es wurde beschlossen, einen Millionenbetrag in die Hand zu nehmen und damit das bereits geplante Entwässerungskonzept sofort und konzentriert umzusetzen. Herzstück dieser Baumaßnahme, die 2008 erfolgte, war die große Pumpstation am Stichhafen.

Und diese Investition war richtig. Das Entwässerungskonzept für die City hat sich bewährt. Die Überlastung des Kanalnetzes ist Geschichte, die heftigen Regenfälle der vergangenen Tage haben Uetersen nichts anhaben können. Bilder von überfluteten Straßen und Plätzen kennt man in der Rosenstadt nur noch aus dem Fernsehen. Und so soll es auch bleiben, das ist der Wunsch der Verantwortung Tragenden.

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