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Bildungsausschuss : Die „Insel“ arbeitet weiter

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Schulsozialarbeit soll intensiviert werden in der Rosenstadt. Den Weg dafür frei gemacht haben Politik und Verwaltung im Schulterschluss. Den beiden Seiten liegt die Bildung der Kinder und Jugendlichen vor Ort so sehr am Herzen, dass sie sich finanziell noch stärker als bislang engagieren. Überall wird aufgestockt! Insbesondere am Gymnasium und an der Rosenstadtschule.

Bewerbungen von qualifizierten Schulsozialarbeitern werden von der Bürgermeisterin von sofort an entgegengenommen.

Doch können ausgeschriebene Stellen eben nicht gleich besetzt werden. Daher hat die CDU-Fraktion im Bildungsausschuss beantragt, die notwendigen Haushaltsmittel für die „Inselbetreuung“ der Rosenstadtschule auch für das zweite Schulhalbjahr 2013/2014 zur Verfügung zu stellen. Sobald die Schulsozialarbeit an der Regionalschule (bald Gemeinschaftsschule) anläuft, soll über die „Insellösung“ erneut beraten werden. Bei der „pädagogischen Insel“ handelt es sich um eine unterstützende Maßnahme für Schüler, die dazu bewegt werden sollen, dem Unterrichtsgeschehen zu folgen. Diese werden bei störender Auffälligkeit kurzzeitig aus der Klasse genommen und erhalten Aufgaben, die sie für sich lösen müssen. Mithilfe pädagogischer Begleitung. Damit habe man gute Erfahrung gemacht, so Schulleiter Wolfgang Balasus, der für die Freigabe der „Insel-Gelder“ plädiert hatte.

Nach längerer Diskussion einigte sich der Ausschuss mit den Stimmen von CDU und BfB darauf, dem Antrag zuzustimmen. Die Grünen enthielten sich. Die SPD war dagegen. Die SPD artikulierte, dass man für eine solche Maßnahme nicht den Geldtopf der Stadt anzapfen müsse, beziehungsweise müsse das aus dem allgemeinen Budget finanziert werden. Der dabei etwas rüde Tonfall und die deutlich formulierte, aber allgemein gehaltene Kritik an Schulleiter Balasus von Benjamin Wirth (SPD) wurde von Andreas Stief (CDU) gerügt. Als sich Wirth dann als Schulsozialarbeiter outete, der sich in diesem Bereich auskenne, sagte Stief, dass er froh sei, dass seine Kinder mit Wirth nicht in Berührung gekommen seien.

Ausschussvorsitzende Franziska Hammer (SPD) hatte es zuweilen nicht leicht, die Wogen zu glätten.

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erstellt am 14.Feb.2014 | 19:24 Uhr

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