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Uetersener Nachrichten

18. Dezember 2017 | 14:30 Uhr

Tradition : Die Herren blieben unter sich

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Der traditionelle Herrenabend der Uetersener Schützengilde von 1545 führte am vergangenen Freitag rund 160 Herren zusammen, die es sich im weiten Rund des Festsaales der Gastwirtschaft „Zur Erholung“ bequem machten.

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2015 | 21:33 Uhr

Sie waren erschienen, um den leckeren Grünkohl der Familie Ratjen zu genießen. Ältermann Joachim Henningsen führte in das Thema mit den Worten ein, dass, wer dieses Gericht hier noch nie gegessen habe, schnell merken werde, dass es kaum zu toppen sei. Insofern wurden die Erwartungen hoch geschraubt. Später, als das Gericht serviert und genossen wurde, konnte diesen in vollem Umfange entsprochen werden.

Doch zuvor gab es noch etwas Historisches mit auf den Weg. Ehrengast war Kreispräsident Burkhard E. Tiemann, der gebeten worden war, eine launige und kurzweilige Rede zu halten. Nun – Tiemann bediente die gesamte Klaviatur der Kommunalpolitik und der Kreistagsgeschichte, um aufzuzeigen, welch enorme Arbeit ehrenamtlich dort geleistet werde. Und das nun schon seit fast 70 Jahren.

Tiemann erinnerte an die erste Kreistagssitzung am 11. Januar 1946, führte an, dass das Wappen des Kreises nach wie vor nicht genehmigt ist, weil es den Vorschriften der Heraldik in wesentlichen Punkten widerspricht und mündete schließlich in die Jetzt-Zeit ein, indem er auf das Schicksal zahlreicher Kinder auch im Kreisgebiet aufmerksam machte. Nach wie vor sei die Gesellschaft zu großen Teilen kinderunfreundlich, die Schwächsten innerhalb der Gesellschaft hätten nicht selten am meisten zu leiden, so der Kreispräsident. Im Januar 2005 habe er daher den Verein „Gemeinsam e.V.“, gegründet, der sich für benachteiligte Kinder im Kreis Pinneberg einsetze. Tiemann erzählte, dass dieser Verein seit dieser Zeit viele Schicksale habe mildern können und das natürlich auch weiterhin gerne tun wolle. Zwölf Euro koste eine Mitgliedschaft im Jahr, warb er bei den Anwesenden abschließend für einen Beitritt.

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