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Kindernachmittag und Dorfabend : Die große Glocke bleibt in Haseldorf

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Frage, wer in der Geschichte des Dorfabends beim „Kampf der Giganten“ häufiger die Oberhand behielt, konnte am vergangenen Sonnabend niemand wirklich beantworten. Dass die Gemeinde Haseldorf allerdings in der jüngsten Zeit häufiger die große Glocke errang, das wusste der Haseldorfer Bürgermeister Uwe Schölermann genau.

Bei der Jubiläumsausgabe des Marschfestes – den Dorfabend gibt es seit 40 und den Wettbewerb der Politiker seit 30 Jahren – errang der Christdemokrat mit seiner Mannschaft wieder den Sieg. Sein Haselauer Pendant Rolf Herrmann kann sich die kleine Glocke für ein weiteres Jahr an die Heizung hängen.

Allerdings ging es wieder einmal sehr knapp aus. Nach den Wettbewerben „Tauziehen“, „Wettmelken“, „Kissenschlacht“ und „Wurf in das Storchennest“ stand es 2:2. Zur Entscheidung traten die beiden Gemeindeoberhäupter an, und zwar mit dem Wurf ins Nest. Schölermann setzte sich knapp mit 2:1 durch. Während der Eröffnung hatte Herrmann an die Geschichte des Dorfabends erinnert. „Toll gefeiert“ wurde schon vor vier Jahrzehnten, allerdings gab es damals noch nicht die Freizeitanlage, sondern nur ein Loch im Deich als Zugang zum Gelände. Alles musste aufwändig herbeigeschafft und aufgebaut werden, was viele Helfer nötig machte. Die seien auch heute noch für die Organisation unerlässlich, weswegen er ihnen einen besonderen Dank aussprach.

Begonnen hatte die Veranstaltung mit dem Kindernachmittag. Knapp 200 Mädchen und Jungen gingen über den Parcour mit zwölf Spielen, die Vereine aus der Marsch anboten. Zur Belohnung konnten sich die kleinen Preise aussuchen. Die waren von der Raiffeisenbank Elbmarsch gestiftet worden.

Das Abendprogramm wurde wieder vom Spielmannszug Haselau eröffnet. Im Showteil traten die Turnerinnen des TV Haseldorf sowie die Hetlinger Deerns auf.

Ein Höhepunkt der Jubiläumsveranstaltung war das große und weithin sichtbare Feuerwehr gegen 23 Uhr. Um 2 Uhr endete die Disco, so der Vereinsgemeinschaftsvorsitzende Harald Jürgs, kurz nach 3 Uhr verließen die Letzten das Festgelände. „Das durchwachsene Wetter hat uns doch ein paar Gäste gegenüber dem Rekord im vergangenen Jahr gekostet.“ Mit dem Erlös wird die Seniorenausfahrt der Vereinsgemeinschaft finanziert.

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erstellt am 31.Aug.2014 | 21:40 Uhr

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