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Uetersener Nachrichten

14. Dezember 2017 | 14:47 Uhr

Handball : Die Gegenwehr ließ nach

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Anstelle des Handball-Tores hütete Jessica Krass am vergangenen Sonnabend das Bett ‒ und war eine von vier Stammkräften, die den 1. Frauen des TuS Esingen im Oberliga-Spiel bei der HSG Jörl-Doppeleiche Viöl fehlten. Mit Martina Bauer (verletzt), Sofia Schlage (ebenfalls krank) und Anna-Cathleen Theel (privat verhindert) mussten auch drei der vier besten Esinger Schützinnen passen, weshalb TuS-Betreuer Valko Scheele die verbliebenen zehn Spielerinnen auch „eine Rumpftruppe“ nannte. Zwar hatte Viöl sogar nur neun Spielerinnen im Kader ‒ darunter waren aber die drei besten HSG-Schützinnen, die in der Liga-Torjägerliste unter der Top-15 stehen.

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erstellt am 22.Apr.2015 | 19:40 Uhr

In der Anfangsphase hielten die Esingerinnen noch gut mit. Kübra Yüksel führte klug Regie und setzte Frederike Schmidt immer wieder gut in Szene. Schmidt vergab ihre ersten beiden Wurfchancen, die die Gäste-Führung bedeutet hätten, ehe sie den Ball in der vierten Minute zum 1:1 ins Eck jagte. Den zweiten ausgeglichenen Spielstand gab es nach einer knappen Viertelstunde, als Yüksel das 7:7 gelang. Dann bekam Yüksel einen Schlag auf ihren Kehlkopf und musste eine Pause einlegen, was die Tornescherinnen ebenso aus dem Konzept brachte wie eine Auszeit der HSG-Trainerin Tatjana Röhl.

Fortan sahen sich die TuS-Spielerinnen nämlich nicht nur einer härter zupackenden Deckung, sondern auch konzentrierteren Angreiferinnen gegenüber. Nach Zwischenergebnissen von 11:7 (18.) und 14:8 (22.) wurden die Seiten beim Stand von 16:11 gewechselt. „Nach Yüksels Verletzung gab es eine Unwucht in unserem Spiel“, so TuS-Betreuer Valko Scheele, der die erste Halbzeit aber trotzdem als „soweit noch in Ordnung“ einstufte, jedoch auch zugeben musste: „Im zweiten Abschnitt ließ unsere Gegenwehr nach!“ Zwar verkürzte Schmidt zunächst auf 16:12, doch dann legten die HSG-Frauen einen 10:2-Zwischenspurt hin und führten nach 48 Minuten mit 26:14. Frauke Langhein und Vivien Wiechens, die im TuS-Tor Krass vertraten, agierten glücklos. Wiechens wurde nach der Pause allerdings phasenweise auch alleine gelassen, da das Rückzugsverhalten nach Ballverlusten nicht mehr bei allen Gäste-Spielerinnen stimmte.

So kamen die Gastgeberinnen in der Schlussphase noch zu zahlreichen Gegenstößen und trafen beim Endergebnis von 36:18 exakt doppelt so oft wie die bereits abgestiegenen Esingerinnen, die die Saison sicher als Vorletzter beenden.

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