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Uetersener Nachrichten

15. Dezember 2017 | 17:36 Uhr

Flugtage : Die ewige Sehnsucht nach Freiheit

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bundeskanzlerin Angela Merkel kann es gut haben! In „ihrem“ Hubschrauber steht eine Kaffeemaschine mit Espressoknopf. Den darf sie einfach betätigen, wenn ihr danach ist. Und auch sonst ist es ganz komfortabel in dem Kanzlerinnen-Heli, einem Eurokopter AS532 Cougar. Am Wochenende war er einer der „Stargäste“ der großen Show auf dem Flugplatz in Uetersen.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2013 | 21:45 Uhr

Zwei Tage lang präsentierten sich die anässigen Firmen denen, die lieber in die Luft gehen, bevor sie sich auf das Wasser begeben, und die eine JU52 oder Do28, eine Britain Islander oder einen Flugsimulator selbst der beeindruckendsten Windjammer-Parade vorziehen. Und davon gibt es viele! Die Fliegerei ist und bleibt ein Publikumsmagnet.

So tief verankert ist die Sehnsucht nach der oft beschriebenen grenzenlosen Freiheit über den Wolken offenbar, dass wir uns dem Zauber der Lüfte nur schwer verschließen können. Allerdings wird sich der wahrhaft Begeisterte nicht mit der Reise an Bord eines Urlaubsfliegers zufriedengeben. Nein, für das echte, unverfälschte Erlebnis stehen die ein- und zweimotorigen Maschinen, sowohl die modernen als auch die Oldtimer. Aber auch die Hubschrauber, die etwa den Mitgliedern der Bundesregierung gleich im Dreierpack zur Verfügung stehen. Damit sind sie Teil der Flotte der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums, ein Lufttransportgeschwader der Luftwaffe.

Merkels Eurokopter war allerdings nicht die einzige Attraktion, auch wenn er viele Blicke auf sich zog und der eine oder andere dem Wunsch nicht widerstehen konnte, einmal auf dem Platz der Regierungschefin zu sitzen. Eine Besonderheit ist und bleibt die JU52, während der Flugtage die einzige dreimotorige Maschine. Sie gehört dem Verein der Freunde historischer Luftfahrzeuge mit Sitz in Mönchengladbach.

Wer sich ein Ticket für den 40-minütigen Rundflug kaufen möchte, muss zumeist mehr als 200 Euro auf den Tisch legen. Ihre Fans hält das nicht davon ab, immer mal wieder einzuchecken. Am Wochenende lohnte sich das Boarding in mehrfacher Hinsicht, war doch ein grandioser Überblick über das Partygeschehen im Hamburger Hafen garantiert. Traumaussicht auf eine Traumkulisse, da war jeder Euro allerbest angelegt! Die Appener Reservistenkameradschaft Flugdienst schließlich zeigte ihre beiden Schmuckstücke, die Do 27 und die Do 28. Zusammen mit den modernen Maschinen der Flugschulen und Charterfirmen teilten sie sich den Luftraum über den Flugplatz in Uetersen, in dem es selten so turbulent zugeht.

Für die „Sehleute“, die keinen Höhenflug wagen mochten, ein großer Spaß! So mancher genoss allerdings auch die erdverbundenen Angebote wie die Vorführungen der ASB-Rettungshundestaffel.

Was die Vierbeiner zu leisten imstande sind, war mindestens ebenso beeindruckend wie die Leistung der Piloten.

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