zur Navigation springen
Uetersener Nachrichten

21. Oktober 2017 | 07:47 Uhr

Kein Euro-Ausschluss : Die EM-Ecke

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht im EM-Halbfinale! Am gestrigen Freitagabend feierte die DFB-Auswahl einen 4:2-Sieg gegen Griechenland. Das Viertelfinale verlief von Beginn an so wie erwartet: Fast nur in Richtung des griechischen Tores. Ein frühes 1:0 war möglich, doch Marco Reus spielte den Ball in den Rücken des freistehenden Miroslav Klose (3.). Zwei Minuten später traf Klose, stand aber im Abseits, als er nach Sami Khediras Versuch den Abpraller ins Netz drückte.

shz.de von
erstellt am 22.Jun.2012 | 23:43 Uhr

Der griechische Keeper Michalis Sifakis hatte immer wieder große Probleme bei Fernschüssen. So war es logisch, dass ein solcher das 1:0 bedeutete: Philipp Lahm zog von links nach innen und jagte den Ball mit rechts oben rechts ins Netz (39.). Zehn Minuten nach der Pause fiel aber vollkommen überraschend der Ausgleich: Nach einer Rechtsflanke von Dimitrios Salpingidis war Jérôme Boateng nicht dazu in der Lage, den Ball zu klären – Georgios Samaras drückte ihn aus Nahdistanz unter Keeper Manuel Neuer hinweg ins Tor. Doch die DFB-Elf fand schnell die passende Antwort: Klose verpasste Boatengs Rechtsflanke, die dafür Khedira volley unter die Latte zimmerte (61.). Sieben Minuten später konnte Klose eine Freistoß-Flanke von Mesut Özil einköpfen, weil Sifakis am Ball vorbeisegelte. Kurz darauf scheiterte Klose mit einem zu flachen Lupfer an Sifakis, doch den Abpraller jagte Reus zum 1:0 unter die Latte (74.). Dass Salpingidis einen von Boateng verschuldeten Handelfmeter zum 4:2 verwandelte (89.), gefährdete den Sieg der Deutschen nicht mehr. „Nach dem Gegentor zum 1:1 haben wir stark reagiert und unsere Treffer sind fast zwangsläufig gefallen“, freute sich Bundestrainer Joachim Löw. Im Halbfinale am Donnerstag, 28. Juni geht es nun gegen England oder Italien.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert