Einweihung der Lernwerkstatt am LMG : Die eigenen Potenziale entdecken

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„G8“ - ein Schreckgespenst? Am LMG hat das achtstufige Gymnasium wohl spätestens gestern seinen Schrecken verloren. Denn am Mittwoch ist die Lernwerkstatt eingeweiht worden.

shz.de von
20. Februar 2013, 17:58 Uhr

Modern eingerichtet bieten die neuen Räume im Oberstufentrakt Schülern die Möglichkeit des selbstständigen Lernens oder des Reflektierens auf den Unterricht. Mit und ohne Begleitung ihrer Lehrer.

Die Lernwerkstatt erzeuge Chancengleichheit. Hier würden Kinder ihre Begabungen entdecken können, auch solche, die zu Hause keine entsprechende Förderung erfahren, formulierte Schulleiter Alexej Stroh. Die Lernwerkstatt sei Ausdruck dafür, dass das Gymnasium sein Selbstverständnis hinterfragen müsse. In Uetersen habe man das getan. Die neuen Räume böten ein Umfeld, „in dem man gerne lernt.“ Stroh dankte der Stadt, dem Land und dem Lehrerkollegium für die diesbezügliche Unterstützung. In der Lernwerkstatt bündele sich der Geist des LMG.

Wunsch des Schulleiters im Beisein der Bürgervorsteherin, der Bürgermeisterin sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung war es, dass man nun mutig in die Zukunft schauen möge und die Schule mit der Stadt als Schulträger weiterentwickele. Die Ausgangsvoraussetzungen seien gut.

Die Bürgermeisterin betonte, dass, wenn man in Uetersen an einem Strang ziehe, sich die Erfolge schon einstellen würden. Das sei hier geschehen.

Uetersen sei ein Standort der guten Bildung. Gut und wichtig sei es, die Bildungserfolge von jungen Menschen auch unabhängig vom Elternhaus zu ermöglichen. Die Lernwerkstatt biete dabei Chancen. Mit ihr sei ein kluger und ganzheitlicher Ansatz gesucht worden. „Wir investieren in die Schule, die noch nicht in unserem Eigentum ist“, so die Bürgermeisterin in Richtung des Kreises. Die Lernwerkstatt sei vorbildlich und überzeuge vielleicht auch die Kreispolitiker, an einer Lösung mitzuarbeiten, die für alle gut ist.

Nach den Worten wurde zum Rundgang durch die Räume eingeladen. Einige Schüler waren gebeten worden, dem eher trockenen Akt einer Raumeinweihung die gebotene Transparenz zu verleihen. Sie zeigten, wie man in der Lernwerkstatt lernen kann.

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