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Eine besondere Hochzeit : Die Chefin reist nun selbst ins Eheglück

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

War das die Hochzeit des Jahres? Auf jeden Fall ist es eine ganz besondere Eheschließung gewesen. Das Ja-Wort gegeben haben sich Manuela Brocks (ehemals Fritz), Inhaberin des Cafés und Trauzimmers Langes Mühle

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2015 | 19:14 Uhr

und Hermann Laskowski, Studienrat und langjähriger Freund der in Tornesch Lebenden. Wenn eine solche Chefin heiratet, dann sind sie natürlich alle da, die Uetersener Standesbeamten. Insofern teilten sich Anke Schlüter, André Marten und André Bilitewski die Trau-Zeremonie. Und weil man gemeinsam bereits viele hundert Eheschließungen vorgenommen habe, so die Standesbeamten, Manuela Brocks die Worte kenne, habe man sich bemüht, es diesmal anders zu gestalten. Liebevoll ging’s zu an der Heidgrabener Straße. Denn natürlich wurde im Café geheiratet. Dort hatten sich etwa 20 Gäste versammelt, dazu zwei Trauzeugen und das Serviceteam, das diesmal ohne die Inhaberin zurecht kommen musste. Die hatte mit ihrem Freund auf dem Hochzeitssofa Platz genommen. Ziemlich aufgeregt aber erwartungsfroh.

Dass das Uetersener Standesamt so ziemlich alles möglich macht, besagen schon die Zahlen: 580 Hochzeiten werden bis zum 31. Dezember in der Hochzeitsstadt gefeiert werden können. Etliche Eheschließungen erfolgten im Café Langes Mühle. Doch dass in dem Team, gehörend zum Bürgerservice des Rathauses, auch verborgene Talente schlummern, wurde deutlich, als das Trio besondere Lebensmomente des Hochzeitspaars in Versform zusammenfügte. Formell aber ebenso feierlich wurde es dann wieder beim offiziellen Akt, der Eheschließung selbst. Das Wechseln der Ringe, der obligatorische Kuss und die Gratulationen beendeten die traute Zusammenkunft im lichtergeschmückten Café.

Draußen, vor der Türe, hatten sich weitere Freunde und Wegbegleiter der beiden versammelt, entzündeten Wunderkerzen und warteten darauf, dass sich das Portal endlich öffnete. Bei nieseligem Wetter trat das Brautpaar schließlich ins Freie und konnte so weitere Gratulationen entgegennehmen. Damit der Weg ins Eheleben kein holpriger wird, hatten Freunde des Paares einen Baumstamm herangeschleppt sowie eine stumpfe Säge. Mit dieser sägten sich beide durch diese Aufgabe hindurch, hinauf bis in den siebten Himmel.

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