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Aufruf in Uetersen : Die Billardspieler bauen auf die Stadt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Auch die Dartspieler in der Uetersener Sportgemeinschaft bitten die Politik um finanzielle Unterstützung.

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2016 | 16:00 Uhr

Uetersen | Die Fraktion „Bündnis 90 / Die Grünen“ haben sich im Rahmen einer öffentlichen Fraktionssitzung in den neuen Räumen der Billard– und Dartspieler umgesehen, die sich am Großen Sand in den ehemaligen Praxisräumen Peth/Döbbert befinden. Viele hundert Quadratmeter stehen den Mitgliedern dieser Sparte der Uetersener Sportgemeinschaft (USG) zur Verfügung.

Eigentlich auf zwei Etagen. Nach wie vor jedoch gibt es Probleme mit  der Fluchttreppe nach behördlicher Vorschrift, die aufgrund hoher Kosten derzeit nicht gebaut werden kann. Und genau deshalb wendet sich die Sparte jetzt an die Stadt. Auch deshalb sahen sich die Grünen am Großen Sand um. Vor allem die Dartspieler benötigen die Unterstützung der Stadt, sind sie es doch, die in den Keller umziehen möchten, um dort ausreichend Platz für ihren Sport zu haben, auch, um später einmal Meisterschaften ausrichten zu können. „In unserer Dartabteilung der Uetersener Sportgemeinschaft haben diese Fähigkeiten bereits Deutsche Meister, Landesmeister und mehrfache Hamburger Einzelmeister hervorgebracht. Das wollen wir zielgerichtet fortsetzen“, sagt Günther Ramcke, der stellvertretende Leiter dieser Abteilung.

Es gebe, sagte er weiter, wohl kaum eine andere Sportart, die aus ihrer Geschichte heraus eine solche pädagogische Prägung besitze wie der Dartsport. Dieser folge zwei grundlegenden Prinzipien, die zur weltweiten Verbreitung beitrage: den Einsatz von Geist und Körper und dem gegenseitigen Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen. Persönlichkeitsentwicklung, Wertevermittlung und Teamfähigkeit seien im Dartsport von herausragender Wichtigkeit.

Nach Schätzungen von Ramcke fallen, abseits von Eigenleistungen, die die Mitglieder der Abteilung gerne übernehmen, rund 9000 Euro an. Während des Rundgangs durch die Räume gab es für die Grünen-Politiker auch Gelegenheit, sich selbst einmal im Umgang mit den kleinen Pfeilen zu üben, was allen sichtlich großen Spaß bereitete.

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