Floorball : Die Bande wurde eingeweiht

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Groß war bei der Floorball-Abteilung des TuS Esingen die Freude, als die Floorball-Bande, die aus Schweden angeliefert wurde, in Tornesch eintraf. Allerdings stellte sich dann heraus, dass sie auf einem dafür ungeeigneten Lkw gebracht worden war: „Wir mussten die Teile einzeln, Bande für Bande, abladen“, berichtete Sven Hauenstein. Der Esinger Floorball-Abteilungsleiter sprach diesbezüglich vor allem den Hausmeistern der Klaus-Groth-Schule Tornesch sowie Marita du Roi vom Unihockey-Shop Pinneberg seinen Dank aus: „Sie haben uns aufopferungsvoll beim Abladen und Aufbau der Bande unterstützt!“

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27. Januar 2015, 21:49 Uhr

So konnte das Eröffnungsturnier, mit dem die erste eigene Bande eingeweiht wurde, wie geplant stattfinden. Im ersten Spiel traf die 6. Klasse der Rosenstadtschule, die von ihrer Lehrerin Jana Kruzek betreut wurde, auf das U13-Team des TuS Esingen, das auch viele U11-Talente im Kader hatte. Obwohl sich die jungen Esinger laut Sven Hauenstein „tapfer wehrten“, gewannen die Rosenstädter mit 12:6.

Anschließend trafen die Herren des Hetlinger MTV, die vor nicht allzu langer Zeit noch eine Spielgemeinschaft mit den Esingern gebildet hatten, auf die TuS-Männer, die durch starke Jugendspieler verstärkt wurden. Der HMTV gewann ein hochklassiges und sehr ausgeglichenes Spiel am Ende knapp mit 7:6. „Die Hetlinger haben ein sehr eingespieltes Verbandsliga-Team – dort wollen wir nach den Sommerferien gerne hin und das Ergebnis macht uns Mut“, sagte Sven Hauenstein. Im letzten Mannschaftsspiel unterlag das U16-Team der Esinger der erfahrenen U17-Ligamannschaft der SG Brunsbüttel/Meldorf mit 2:7 (0:2).

Den größten Spaß hatten alle Beteiligten beim letzten Spiel des Tages, in dem die Esinger Kinder auf ein Team trafen, das ihre Eltern und Angehörigen bildeten. „Viele Zuschauer haben schon in den vorherigen Partien die Mannschaften angefeuert – aber dieses Spiel war ein echter Höhepunkt“, sagte Sven Hauenstein. Die von Katja Ulrich betreuten Eltern waren körperlich überlegen, wurden dafür aber schneller müde. Die Kinder, die Lasse Hauenstein und Christian Schwarz trainierten, spielten schneller und zeigten, was sie in den letzten Monaten gelernt haben. Nach zweimal 15 Minuten siegten die Eltern mit 12:8 und äußerten den Wunsch, ein solches Spiel „regelmäßig zu wiederholen“ – und das „häufiger als nur einmal im Jahr“, wie eine Mutter anmerkte.

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