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Uetersener Nachrichten

16. Dezember 2017 | 12:22 Uhr

Treffen : Die Bahn kommt!

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

470 Millionen Euro will die Deutsche Bahn bis 2017 in Schleswig-Holstein investieren – das haben Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) und Bahn-Chef Grube im Herbst auf ihrem dritten Bahngipfel vereinbart. Mit dem Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann und den Kieler Landtagsabgeordneten Beate Raudies und Kai Vogel haben sich nun gleich drei Politiker aus dem Kreis Pinneberg in einem Gespräch mit der neuen Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, Manuela Herbort, bestätigen lassen, dass auch ihre Region von diesem Paket profitiert.

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erstellt am 23.Feb.2014 | 18:29 Uhr

Rossmann wies dabei insbesondere auf die Bedeutung der Trasse Hamburg-Elmshorn hin. „Dies ist eine der am meisten frequentierten Strecken in Schleswig-Holstein, und ihre Bedeutung wird im Zuge der anstehenden Autobahnbaustellen in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen“, betonte der Bundestagsabgeordnete. Zur Entlastung müsse dann auch die AKN beitragen. „Hier stehen wichtigen Weichenstellungen an. Wir unterstützen die Landesregierung und Verkehrsminister Meyer in seinem Bestreben, dabei zügig voran zu kommen“, machten die drei Abgeordneten deutlich.

Bei den laufenden Vorbereitungen für die Lärmschutzmaßnahmen an der Bahntrasse zwischen Halstenbek und Horst, die vom Bund finanziert werden, sprachen sich die SPD-Politiker dafür aus, die Maßnahmen im Dialog mit den Kommunen umzusetzen. „Die Maßnahmen sind lange erwartet und werden vor Ort grundsätzlich begrüßt. Umso besser ist es, wenn sie auch konkret im Konsens realisiert werden“, sagte die Elmshorner Landtagsabgeordnete Raudies. Manuela Herbort unterstrich, dass die betroffenen Kommunen bereits heute bei der Umsetzung der Lärmsanierung eingebunden werden: „Im Vorfeld der Maßnahmen gibt es umfangreiche Abstimmungen mit den Kommunen. Außerdem begleitet die Bahn die Umsetzung der Lärmsanierungsmaßnahmen regelmäßig mit Bürgerveranstaltungen.“

Für eine bürgerfreundliche Lösung warb auch Rossmann mit Blick auf die Probleme der Elmshorner Bahnhofsmission mit der Wasserversorgung. „Die Einrichtung leistet wertvolle Arbeit und die Aktiven wissen es auch zu schätzen, wie sie dabei von der Bahn unterstützt werden“, berichtete der Politiker. Er habe aber auch den Eindruck, dass in der Sache bei den Verantwortlichen etwas in Bewegung kommt. „Ich bin zuversichtlich, dass sich bald eine Lösung finden wird.“

Auch Raudies sprach in einem von beiden Seiten als konstruktiv empfundenen Gespräch weitere konkrete Fragen an, wie die Problematik des nicht überdachten Ticketautomaten am Elmshorner Bahnhof. Über die Weiterentwicklung der Schienenprojekte und Bahnhofsumbauten in der Region wie auch um die weiteren Einzelfragen beschlossen Konzernbevollmächtigte und Abgeordnete im Gespräch zu bleiben.

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