Jahresversammlung : Die Awo sucht einen Kassierer

Hildegard Bahl (v. l., 20 Jahre Mitglied), Anne Ilse Wehner (40 Jahre), Klaus Trieder (50), Ruth Zupke (20) sowie Karin Rautenberg und Marianne Kratzer (jeweils zehn) wurden für ihre Treue zur Awo geehrt.
Hildegard Bahl (v. l., 20 Jahre Mitglied), Anne Ilse Wehner (40 Jahre), Klaus Trieder (50), Ruth Zupke (20) sowie Karin Rautenberg und Marianne Kratzer (jeweils zehn) wurden für ihre Treue zur Awo geehrt.

Der Ortsverein benötigt auch dringend Unterstützung beim Besuchsdienst.

shz.de von
30. März 2017, 12:00 Uhr

Uetersen | Hubert Trenkner ist seit mehr als zwei Jahrzehnten Kassierer im Awo-Ortsverein. Während der Jahresversammlung kündigte er an, dass er im kommenden Jahr für diesen Vorstandsposten nicht mehr zur Verfügung stehe und man schon jetzt Vorschläge für eine Nachfolge entgegennehme. Vorsitzende Sabine Trenkner freut sich über entsprechende Meldungen.

Ebenfalls dringend gesucht werden ehrenamtliche Mitarbeiter für den Besuchsdienst der Awo Uetersen. „Der Vorstand musste leider den Beschluss fassen, unsere Geburtstagskinder nur noch zu den runden Geburtstagen zu besuchen“, so die Vorsitzende. Beginnend mit dem 80. Lebensjahr. Ab dem 90. Geburtstag versuche man nach wie vor, jährlich zu erscheinen. „Wir brauchen dringend Unterstützung und neue Helferinnen, die auch solche Aufgaben übernehmen möchten“, so Sabine Trenkner. Bekannt gegeben wurde, dass es inzwischen mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) eine Kooperation gebe. Demnach könnten sich Awo-Mitglieder kostenlos erstberaten lassen. Die Beratungen werden jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat von 15 bis 16 Uhr im Zimmer 114 im Rathaus durchgeführt. Während ihres Jahresrückblicks reflektierte Trenkner auf die monatlichen Veranstaltungen unter dem Motto „besonderer Donnerstag“, gab bekannt, dass der Vorstand zehnmal getagt hatte und dass die „Kleeblatt-Aktion“ sehr erfolgreich verlaufen sei. Daran hätten die Ortsvereine Uetersen, Tornesch, Heidgraben und Moorrege mitgewirkt (daher auch Kleeblatt).

Der Erlös war für die Schüler der Awo-Wohneinrichtung Hus Sünnschien in Uetersen bestimmt. Finanziert wird der Nachhilfeunterricht, der durch offizielle Zuschüsse nicht mehr abgedeckt werden kann. Höhepunkt des Veranstaltungsjahres sei aber der Boogie Woogie-Abend mit Christian Christel gewesen, organisiert vom Uetersener Boogie Woogie-Pianisten Alexander Meisen. 2500 Euro seien eingenommen und an das Rissener Kinderhospiz „Sternenbrücke“ überwiesen worden. 2018 solle es einen weiteren Boogie-Abend geben.

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