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Uetersener Nachrichten

11. Dezember 2017 | 07:19 Uhr

Modernisierung : Die alte Kiste musste weg

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Für das Stadtmuseum in der Dingstätte 25 konnten durch eine großzügige Spende der Bürgerstiftung der VR-Bank an den Förderverein Stadtmuseum Pinneberg e. V. drei neue Ausstellungsmedien angeschafft werden.

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2014 | 18:00 Uhr

Im Erdgeschoss können nun im Rahmen der Sonderausstellungen auf einem modernen Monitor Filmdokumente präsentiert werden. Das neue Gerät ersetzt ein altes, das schon selbst ein Museumsstück war: Vorher stand an dieser Stelle ein Fernsehgerät mit Röhren im Innern. Außerdem wird die Sonderausstellung im Erdgeschoß durch eine Hörstation ergänzt, die bis zu zehn Tondokumente bereitstellen kann. Eine sehr einfach zu bedienende Technik ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern eine individuelle Auswahl aus verschiedenen Dokumenten.

Die Dauerausstellung über Pinneberger Geschichte im ersten Stock des Museums wird durch ein neues Medium ergänzt, das gleichzeitig ein Ausstellungsstück zum Ansehen und ein Tondokument zum Anhören ist. Im Gehäuse eines Radiogerätes aus den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts, einem sogenannten „Volksempfänger“, ist moderne Technik verborgen, mit deren Hilfe eine Rede Adolf Hitlers zum Thema Jugenderziehung zu Gehör gebracht wird. Diese historische Rede zu hören und dabei gleichzeitig auf den Bildtafeln der Ausstellung über Pinneberg im Nationalsozialismus die vertrauten Häuser, Namen und Plätze zu sehen, macht noch einmal eindringlich deutlich, dass Geschichte nicht nur in Parlamenten oder auf Schlachtfeldern stattfindet, sondern auch genau dort wo wir leben und arbeiten“, macht die Museumsleiterin, Ina Duggen-Below deutlich.

Bis zum 31. März 2015 ist im Erdgeschoss des Museums die Sonderausstellung mit dem Titel „Erster Weltkrieg – Pinneberger Schicksale“ zu sehen und zu hören.

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