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Seniorengerechtes Wohnen : Die älteren Holmer im Dorf halten

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

„Es ist unheimlich wichtig, Bürger so lange wie möglich im Dorf zu lassen“, steht für Bürgermeister Walter Rißler (CDU) fest. Damit ältere Bürger einen Platz in Holm behalten können, baut die Gemeinde zusammen mit der Baugenossenschaft „GKB Pinneberg“ ein seniorengerechtes Wohnhaus. Bürgermeister sowie Nils Fischer, Vorstand der Genossenschaft, konnten mit einem Ersten Spatenstich die Bauarbeiten starten. Zehn Wohnungen sollen im Dorfzentrum neben dem Festplatz entstehen. Im Haus integriert wird ferner eine Arztpraxis. 2200 Quadratmeter ist das Grundstück groß. Es entsteht eine Gesamtwohnfläche von 700 Quadratmetern.

shz.de von
erstellt am 04.Jun.2013 | 21:01 Uhr

Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen wird es geben. Sie sind zwischen 58 und 86 Quadratmeter groß. Alle verfügen über eine Terrasse oder einen Balkon. Die Grundmiete soll monatlich 7,85 Euro pro Quadratmeter betragen.

Eine Aufzugsanlage ist selbstverständlich. Weiterhin gibt es einen Gemeinschaftsraum, in dem sich die Bewohner treffen können. Die Investitionssumme beträgt 2,7 Millionen Euro. Die Mieter müssen Mitglieder der GKB werden. Sechs Anteile pro Wohnung sind zu zeichnen. Sie kosten jeweils 250 Euro. Die Vergabe der Wohnung erfolgt über die Gemeinde. Von dort werden die Mieter an die Genossenschaft vermittelt. Wer sich für das Objekt interessiert, muss also im Haus der Gemeinde vorsprechen.

Das Vorhaben hat sich ungewöhnlich in die Länge gezogen. In den Kommunalwahlkampf 2008 war die CDU mit dem Versprechen gezogen, ein Haus für Senioren zu schaffen. 2010 bewarb sich die GKB Pinneberg für das Projekt. Es waren jedoch einige Gespräche zwischen Kommunalpolitik und Baugenossenschaft nötig, um für beide Seiten tragbare Lösungen zu finden. Erst im Juli 2012 konnten die Verträge unterzeichnet werden. Knapp ein Jahr später beginnen die Bauarbeiten. Voraussichtlich im Herbst des kommenden Jahres werden die Wohnungen bezugsfertig sein.

Übrigens sollten sich die potenziellen Bewohner nicht durch das Bild vom Haus abschrecken lassen, das die Genossenschaft auf das Werbeschild drucken ließ. Es ist ein Gelbklinker-Gebäude, doch die Gemeindepolitiker haben darauf bestanden, dass es der Umgebung angepasst und ein guter alter und traditionell Norddeutscher Rotklinker verwendet wird.

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