Bismarckschule : Dicker Erfolg für „Big Bigband“

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Das ist ein ganz schön dickes Ding, was sich die Bigband der Bismarckschule da geleistet hat: Sie kam in die Endauswahl für die Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ und wird jetzt vom 28. bis zum 31. Mai mit allen anderen aus 18 Bundesländern angereisten Musikformationen, insgesamt treffen hier 1600 Schülerinnen und Schüler zusammen, in Lüneburg vier Tage lang gemeinsam die Stadt von unten bis oben in Schwingungen versetzen.

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16. Januar 2015, 21:08 Uhr

Schulleiter Peter Rosteck und Musiklehrer André Brendemühl sind verständlicherweise bärenstolz auf die etwa 25 Personen starke Kerntruppe der „Big Bigband“, die seit 2008 mit Bläserklassen aus dem fünften und sechsten Jahrgang, der Junior Bigband und der Combo Band im letzten Jahr landesweit und jetzt sogar bundesweit für Aufsehen und vor allen Dingen -hören sorgt. Was sicher mit für die Auswahl der Elmshorner für die bundesweite Begegnung beigetragen hat, ist die Kooperation mit der Norderstedter Moorbek-Förderschule, an dieser Schule für schwer behinderte Schülerinnen und Schüler schreiben deren Musiklehrer geeignete Stücke selbst und die werden dann gemeinsam mit der Bismarckschule-Bigband umgesetzt, ein Zusammenspiel, das allen Beteiligten ungeheuer viel Spaß bereitet und das sie dann in Lüneburg zeigen wollen.

Im Musikraum der Bismarckschule ganz oben unter dem Dach des Altbaus proben die Mitglieder der Band inzwischen erst einmal allein. Mit sichtlicher Freude wird hier Swing, Jazz, Pop, Funk und Rock gespielt, Trompeten, Posaunen, Querflöten und Saxophone blitzen, Schlagstöcke wirbeln. Temporeich, mitreißend.

Und obwohl der Lehrer gar nicht dabei ist – ein angehender Abiturient dirigiert – wird hier nicht gedröhnt. Die Schüler wollen ganz einfach gute Musik machen, perfekt sein. Wöchentlich üben, ein Probewochenende in Glückstadt, noch viel Arbeit, aber auch viel Spaß bis zur musikalischen Begegnung in Lüneburg.

Dort werden die Kinder und Jugendlichen aus Elmshorn in den Gastfamilien einer Lüneburger Schule untergebracht sein und tagsüber an allen Ecken und Enden der Stadt auftreten, auf dem Marktplatz, in sozialen Einrichtungen, ja sogar in der Justizvollzugsanstalt – spannende vier Tage, kein Wettbewerb, keine elitäre Veranstaltung, sondern Motivation für Kinder, dass gemeinsam interpretierte Musik verbindet.

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