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Thementag internationale Disparitäten : Dialog ohne Grenzen in der Schule

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Informationen aus erster Hand gab es gestern für Zwölftklässler des Ludwig-Meyn-Gymnasiums. Die Mädchen und Jungen des Sprachprofils setzen sich sehr intensiv mit der englischen Sprache auseinander. So wird das Fach Erdkunde in Englisch unterrichtet.

Somit war diese Klasse von Dr. Steffen Sielaff der richtige Ansprechpartner für einen Projekttag, der vom Elmshorner Weltladen „TOP 21“ organisiert worden war. Über das Diakonische Werk Hamburg, das ausländische Studierende fit für Präsentationen an deutschen Schulen macht, kamen Albert Röhl und seine Mitstreiter vom Weltladen mit Diana-Jeruto Lagat aus Kenia und Malisa Mukanga aus Uganda in Kontakt. Die Kenianerin studiert in Hamburg Soziologie, Malisa Mukanga hat gerade ihr Psychologiestudium abgeschlossen. Die Zwölftklässler haben sich zunächst mit dem Thema Nationale Disparitäten (Ungleichheiten/Ungerechtigkeiten) und anschließend mit internationalen Disparitäten befasst. So waren sie bestens gewappnet für den Vormittag, der natürlich in rein englischer Sprache gestaltet wurde. Geschichtliches, Ökonomisches, Politisches, Konfliktreiches und Menschlich-Ethnisches waren Themenblöcke, die während der Referate und der nachgeschalteten Diskussion behandelt wurden. Ebenfalls setzte sich die Gruppe mit der Frage der Entwicklungshilfe auseinander. Welche Position ist vernünftig? Die des kenianischen Ökonomen James Shikwati, der sagt, dass jede Form von Entwicklungshilfe abzulehnen sei (These: Wer Afrika helfen will, darf kein Geld geben)? Oder die von Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD), der früheren Entwicklungshilfe-Ministerin, die sinngemäß sagte, dass viele Globalisierungsprobleme nur durch mitverantwortliches Handeln der internationalen Staatengemeinschaft zu lösen seien.

Projekte dieser Art in der Schule kämen, so Röhl, stets gut an. Das Ludwig-Meyn-Gymnasium bildete diesbezüglich keine Ausnahme.

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erstellt am 29.Mai.2012 | 21:03 Uhr

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