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Kinder- und Jugendarbeit : Diakonin mit Pfiff und Tatendrang

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Bei der Lektüre des Gemeindebriefes der Heilig-Geist-Kirche in Pinneberg kam Pastor Frank Schüler die Idee. Dort wurde eine Diakonin für die Jugendarbeit gesucht, gleiches tat man gerade in Appen. Würde man zusammen ausschreiben, die Pinneberger mit 19,5 und die St. Johanneskirche mit zehn Stunden, wäre die Chance größer, eine qualifizierte Kraft zu finden. Mit Kooperationen hat man in Appen gute Erfahrungen gemacht.

shz.de von
erstellt am 11.Mär.2015 | 19:45 Uhr

Schülers Idee fiel in der Kreisstadt auf fruchtbaren Boden. Und nun konnte er die neue Diakonin vorstellen. In der Tat ging der Gedanke des Pastors auf und eine Kraft konnte gewonnen werden, die nicht nur was ihre fachliche Kompetenz, sondern auch in Sachen Lebenserfahrung aus dem Vollen schöpfen kann.

„Kinder- und Jugendarbeit ist Bindungsarbeit“, steht für Maike von Appen fest, die am 1. März ihre Tätigkeit aufgenommen hat. Mit einem ersten Angebot „lütt und pfiffig“ sucht sie den Kontakt mit den Vier- bis Achtjährigen. Immer mittwochs von 16.30 bis 18 Uhr trifft man sich im Jugendraum des Gemeindezentrums. Den Konfirmanden wird sie demnächst vorgestellt und mit ihnen ist bereits ein Ausflug geplant. Einen Tag in der Woche wird die Diakonin im Gemeindezentrum Opn Bouhlen ansprechbar sein. Welcher muss noch ausgeguckt werden. Maike von Appen hat an der evangelisch-lutherischen Fachhochschule Rauhes Haus in Hamburg studiert. Zuvor verbrachte sie ein halbes Jahr in einem Friedenscamp in Israel, in dem Juden, Christen und Moslems gemeinsam leben. „Glaube verbindet“, hat die heute 41-jährige damals erfahren. Der interkulturelle und -religiöse Dialog ist ihr wichtig.

Nach dem Studium führte sie in Wilhemsburg Jugendliche zu einer Berufsausbildung, arbeitete im Montessori-Kinderhaus, neben dem Job erwarb sie das Montessori-Diplom, sowie in einem Waldkindergarten. Für ihren mittlerweile zweieinhalbjährigen Sohn Benyamin nahm die Vollblut-Erzieherin eine Auszeit. Maike von Appen lebt zusammen mit Mann, Kind und Großeltern in einem Mehrgenerationenhaus.

Eine gute Jugendarbeit war zuvor in Appen durch Katharina und Johanna Matthiesen, mittlerweile Johanna Langer, entwickelt worden. Die Beiden haben jedoch ihr Studium der Sozialpädagogik erfolgreich abgeschlossen, befinden sich nun im Referendariat und mussten zeitbedingt ihre Aufgabe abgeben.

Maike von Appen will auf diese Arbeit zurückgreifen sowie eigene Akzente setzen. Ferner gibt es Jugendliche, die sich für St. Johannes engagieren wollen. Sie soll die Diakonin an die Arbeit heranführen. Nachdem sie einen Jugendgruppenleiterausweis gemacht haben, könnten sie eigene Gruppen leiten, was das Angebot verbreitern würde.

Kontakt

Wer mit der neuen Appener Diakonin Kontakt aufnehmen will, schickt ihr eine Mail (maike.v.appen@t-online.de) oder ruft sie auf ihrem Diensthandy (0170/6097488) an.

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