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Uetersen : Diakoniestation nach Umzug feierlich eingeweiht

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Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Anlässlich der Einweihung war auch der Landtagspräsident zu Gast am Tornescher Weg.

Uetersen | Der Umzug ist vollzogen, nun war es an der Zeit, die neue Diakoniestation am Tornescher Weg einzuweihen. Rund 100 Festgäste hatten sich in der neuen Diakoniestation mit Tagespflegeeinrichtung versammelt, unter ihnen auch Landtagspräsident Klaus Schlie. Der Politiker war einer Einladung von Stationsleiterin Maren Freundt und Inge Carstens, die mit Schlie befreundet ist, gefolgt. Die Uetersenerin habe sich immer wieder zu Wort gemeldet und die Tagespflege ins Gespräch gebracht, als noch kein anderer dieses Thema kannte, so Helmut Dieterich, Pastor im Ruhestand und Erster Vorsitzender des Vereins für Gemeindepflege (Trägerverein). Energisch habe Carstens regelmäßig daran erinnert, ein solches Angebot nun endlich auf den Weg zu bringen. Die Fertigstellung des neuen Gebäudes gebe ihr nach vielen Jahren nun Recht.

„Danke“ sagte er aber nicht nur ihr, sondern auch den Malern Jörg Abke und Ingeborg Laudan, die der Diakoniestation Bilder stifteten. Weitere Gemälde, die nun die Wände zieren, stammen von Werner Schulz. Der verstorbene Architekt hatte nach seiner Pensionierung begonnen, zu malen. Sein Nachlass umfasst mehr als 700 zumeist großformatige Werke.

Die etwa 100 Anwesenden lauschten den Worten der Festredner. Genug Platz für alle gab es im Mehrzweckraum im ersten Obergeschoss. Hier zieht demnächst das Freiwilligenforum Uetersen ein.
Die etwa 100 Anwesenden lauschten den Worten der Festredner. Genug Platz für alle gab es im Mehrzweckraum im ersten Obergeschoss. Hier zieht demnächst das Freiwilligenforum Uetersen ein. Foto: Klaus Plath
 

Dieterich erläuterte die Entstehungsgeschichte der neuen Station in groben Zügen. Entscheidendes Datum sei das Jahr 2011 gewesen, als sich die Gesetzeslage geändert habe und die Haus- und Familienpflege des Diakonievereins das ambulante Angebot ausbauen konnte. Dennoch, wenn der Vorstand die Entwicklungen geahnt hätte (es boomte gewaltig), „uns wäre ganz schwindelig geworden“, so der Vorsitzende, Nachfolger von Udo Tesch, der 2016 verstorben ist.

Inzwischen arbeiten 70 Schwestern in der Einrichtung, der Platz im Jochen-Klepper-Haus wurde nicht nur knapp, er reichte schon lange nicht mehr aus. Am Tornescher Weg wird nun auf mehr als 600 Quadratmetern gearbeitet, die Räume der Tagespflege sind alleine 170 Quadratmeter groß. Das zweistöckige Gebäude beinhaltet zudem einen Mehrzweckraum, der in Zukunft unter anderem vom Freiwilligenforum Uetersen genutzt werden soll.

Architektin Ute Bargmann vom Büro Werner Schulz, übergab das Gebäude nach nur elf Monaten Bauzeit an den Trägerverein.

Architektin Ute Bargmann vom Büro Werner Schulz, übergab das Gebäude nach nur elf Monaten Bauzeit an den Trägerverein.

Foto: Klaus Plath
 

Architektin Ute Bargmann vom Büro Werner Schulz, übergab das Gebäude nach nur elf Monaten Bauzeit an den Trägerverein. Symbolisch wurde Helmut Dieterich ein überdimensionaler Schlüssel überreicht. Bargmann dankte allen für eine „harmonische Bauzeit“ und sprach von einem „kooperativen Zusammenarbeiten“. Ferner würdigte die Uetersenerin die „großartige Leistung“ der bauausführenden Firmen. Sie überreichte auch im Namen der Handwerker drei weiße Holzbänke.

Bevor der Hausherr die Gäste bat, sich am leiblichen Wohl zu erfreuen, erläuterte Dieterich die Kernbotschaft einer Diakoniestation. Hier solle Dienst geleistet werden. Menschen sollen hier offene Türen finden und Gott offene Herzen.

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erstellt am 07.Feb.2017 | 12:00 Uhr

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