Handball : Deutlicher TuS-Erfolg

Mit den 28:16 (14:4) Toren haben die 1. Frauen des TuS Esingen gegen den Moorreger SV am Mittwochabend in der Sporthalle An’n Himmelsbarg die Fahrkarte für die 3. Runde des HHV-Pokals gelöst.

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28. November 2013, 17:55 Uhr

In der Serie 2012/13 war man im Viertelfinale des Pokals aufeinander getroffen. Damals gewann Esingen mit 33:20 Toren.

Die TuS-Frauen begannen mit Tempo, wenn auch nicht immer erfolgreich. Blieben aber bei dem schnellen Spiel in den gesamten 60 Minuten und waren immer gefährlich vor dem MSV-Tor.

Der TuS lag nach neun Minuten mit 6:0 vorn. Die um eine Klasse tiefer spielenden Moorregerinnen mussten sich durch die Ausfälle ihres Rückraums (Janine Beckmann, Manuela Meins) neu finden. Sie kamen gegen die gut organisierte TuS-Abwehr kaum zu einer Chance und wenn eine da war, dann hielt Jessica Krass (12 von 16 Bällen) super.

Eigentlich wurde jeder Moorreger Fehler im Aufbau sofort per Gegenzug bestraft. Der Klassenunterschied blieb weiter krass, auch wenn Sophie Kieschke per Einzelaktion und durch Siebenmeter (1:6, 2:9) zweimal zum Erfolg gekommen war. Da waren die Abläufe beim TuS schon effektiver, aber Eileen Lorenz konnte im MSV-Tor doch einige Bälle halten und einen noch größeren Rückstand bis zur Pause verhindern. Zudem hatte TuS-Trainer Jan-Henning Himborn in der Schlussphase von Halbzeit eins die so genannte zweite Garde auf das Feld geschickt, damit diese Spielpraxis bekommt.

MSV-Trainer Andree Buhse hatte vor der Begegnung betont, dass man durch die beiden Ausfälle nicht konkurrenzfähig sei und den Pokal nutzen wolle, um Abläufe für die nächsten Pflichtspiele zu probieren. Dieses ist dann nach der Pause besser gelungen, seine Spielerinnen kamen immerhin zu einigen Treffern mehr und im Tor war Anke Timmann in vielen Phasen nicht zu überwinden gewesen.

Ina Kaspartis, die nach dem Wechsel beim TuS eingehütet hat, kam auch auf eine gute Quote (12 von 24 Würfe gehalten). „Da war die Abwehrleistung bei uns auch etwas luschig geworden“, so TuS-Betreuer Valko Scheele.

Insgesamt war die Fehlerquote in der zweiten Halbzeit innerhalb beider Mannschaften sehr hoch. Doch beide Trainer schauten darüber hinweg. Hatten sie doch innerhalb der Aufstellungen viel probiert. „Das war schon so in Ordnung“, befand dann Jan-Henning Himborn nach dem Abpfiff. Es fehlten ihm doch einige wichtige Spielerinnen in seinem Kader. Eine Comeback feierte beim TuS Angelika Koziol.

MSV-Trainer Andree Buhse: „In der zweiten Halbzeit lief es schon besser bei uns.“

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