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Uetersener Nachrichten

21. August 2017 | 06:48 Uhr

Handball : Deutliche Derby-Pleite

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Groß war der Jubel, als die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen am 16. November 2014 in der A-Jugend-Bundesliga einen 33:32-Derbysieg beim Nachwuchs des HSV Hamburg feierte. Groß war der Zuschauer-Andrang, als am Sonntag das Rückspiel anstand: Die Neue KGST-Halle platzte im vorletzten Saison-Heimspiel der TuS-Talente aus allen Nähten. Und groß war am Ende auch die Enttäuschung bei den Esingern, als sie eine deutliche 25:33-Heimpleite kassiert hatten. „Wir sind an unseren technischen Fehlern im Angriff gescheitert“, sagte Claas-Peter Schütt, der die TuS-A-Jugend zusammen mit Till Krügel trainiert.

Einen 0:1-Rückstand egalisierte Mike König vom Kreis aus zum 1:1, aber dann begann das Auslassen bester Wurfchancen auch schon, als Thore Gier freistehend scheiterte. Weil auf der Gegenseite TuS-Torwart Niklas Beckemeyer stark hielt, konnte die Heim-Sieben beim 2:1, das Hennes Paulsen von rechts per Lupfer erzielte, und beim 3:2, als Mirko Hahn aus dem Rückraum sein einziges Tor des Tages gelang, noch zweimal in Führung gehen. Dann trafen aber die Hamburger viermal in Folge, ehe Krügel eine Auszeit nahm und das „schlechte Umschaltverhalten“ anprangerte.

Zur Pause stand es 13:17 aus TuS-Sicht, obwohl auch die Gäste im Positionsangriff nur selten glänzten – aber sie trafen dreimal per Siebenmeter und siebenmal (!) per Gegenstoß. „Auch in der zweiten Hälfte waren wir schlecht im Überzahl-Spiel und haben einige technische Fehler eingestreut“, so Schütt, der klagte: „Uns fehlte im Angriff die nötige Disziplin!“ Immer wieder versuchten es die Esinger mit Schlagwürfen, obwohl schon mehrere davon nicht den Weg ins Ziel gefunden hatten. Als der Rückstand anwuchs, gingen einige TuS-Spieler in der Abwehr nicht mehr mit der nötigen Entschlossenheit zur Sache. Zudem bewegten sich die Esinger wiederholt zu früh in den Gegenstoß, wodurch die HSV-Spieler, wenn sie im ersten Versuch an Beckemeyer oder Jorrit Sommer im TuS-Tor gescheitert waren, oft im Nachwurf erfolgreich waren.

„Einer der wenigen Lichtblicke“ war, so Schütt, Tristan Ludwigkeit, der sich im vergangenen Sommer zunächst der TuS-A-Jugend angeschlossen, sich dann aber zurückgezogen hatte. „Aufgrund unserer Verletzungsprobleme haben wir ihn reaktiviert – und dafür, dass er vor der Partie nur einmal mit uns trainiert hatte, hat er sehr gut gespielt“, lobte Schütt den Doppeltorschützen. Auch die Esinger Linkshänder Haas, Gier und Paulsen wussten vereinzelt zu gefallen – weil das Weiterspiel auf Linksaußen wiederholt zu ungenau war, hatte die HSV-Abwehr aber immer wieder Zeit, um die Esinger zuzustellen. „Wer sich so anstellt, verliert am Ende eben deutlich“, sagte Schütt abschließend.

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erstellt am 02.Mär.2015 | 22:01 Uhr

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