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Uetersener Nachrichten

17. Oktober 2017 | 22:46 Uhr

Basketball : Derbysieg zum Abschluss

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am letzten Spieltag der 2. Regionalliga Nord gastierten die 1. Männer des TSV Uetersen am vergangenen Sonnabend beim SC Rist Wedel II. Beide Mannschaften traten ohne Trainer an: Die Uetersener hatten sich Anfang März von ihrem Übungsleiter Emir Ibrahimbegovic getrennt; der Wedeler Headcoach Sebastian Gleim war mit den 1. Männern des SC Rist in Frankfurt, wie übrigens auch einige der Spieler, so dass Rist II notgedrungen mit einem Rumpfkader von nur acht Akteuren antrat. Die Uetersener, die nur auf Denys Roski verzichten mussten und elf Spieler im Aufgebot hatten, übernahmen in einem ausgeglichenen ersten Viertel schnell die Führung. Nach zehn Minuten stand es 16:13 aus Gäste-Sicht.

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erstellt am 26.Mär.2013 | 22:28 Uhr

„Auch im zweiten Viertel gab es dasselbe Bild“, so André Hoppe, der als Spieler und Pressewart der TSV-Korbjäger hervorhob: „Wir haben die Systeme wirklich gut durchlaufen und die Lücken des Gegners genutzt, um zu Punkten zu kommen!“ Die Hausherren verwarfen viel, vor allem auch von der Freiwurflinie, und rotierten in der Verteidigung nicht so sicher wie sonst.

Die Schiedsrichter pfiffen eine klare Linie auf beiden Seiten, so dass es viele Unterbrechungen wegen Fouls und anderen Regelübertretungen gab. Die Uetersener ließen sich davon aber nicht beirren und hatten sich zur Halbzeitpause mit einem 36:26 immerhin schon eine Zehn-Punkte-Führung erarbeitet. „Ein beruhigendes Polster war dies aber noch nicht“, betonte André Hoppe, der zudem feststellte: „Erstaunlich war, dass zum ersten Mal mehr Uetersener als Wedeler bei einem Derby in der Steinberg-Halle waren!“ Die zahlreichen mitgereisten TSV-Anhänger sahen nach dem Seitenwechsel von ihren „Lieblingen“ eine sehr gute Leistung in der Defensive: „Damit haben wir dem SC Rist endgültig den Zahn gezogen“, frohlockte André Hoppe. Einer der besten Wedeler schaffte es zudem, sein Team noch mehr zu schwächen, indem er sich in einer (!) Aktion ein unsportliches, ein technisches und ein disqualifizierendes Foul abholte. Danach resignierten die Hausherren komplett: Nur noch mühsam kamen sie zum TSV-Korb und versuchten, die freien Würfe zu nehmen. Die Gäste nutzten die Gunst der Stunde und hatten nun ihre beste Offensiv-Phase. Zeitweise setzten sich die Rosenstädter sogar auf 20 Punkte ab, nach dem dritten Viertel führten sie mit 61:43. In der Schlussphase verlor das Derby dann aber an Intensität und die Zeit lief nur noch herunter. Positiv: Der Uetersener Alexander Voß erzielte noch einen „Dreier“ gegen seinen Ex-Klub und auch Torben Liebau steuerte noch drei Punkte bei. So stand am Ende ein 74:59-Derbysieg, der für die TSV-Korbjäger, die erst im Sommer 2012 in die 2. Regionalliga aufgestiegen waren, ein mehr als gelungener Saisonabschluss war.

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