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Uetersener Nachrichten

23. August 2017 | 12:40 Uhr

Derby-Sieg zum Start

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Ihre „Verjüngungskur“ hat den 1. Frauen des TuS Esingen offensichtlich gut getan: Am Sonnabend gewannen die Tornescherinnen ihr erstes Hamburg-Liga-Saisonspiel gegen das benachbarte Elmshorner HT mit 23:19. TuS-Trainer Jan-Henning Himborn sprach danach von einem „verdienten Sieg“ und registrierte erfreut „eine relativ gute Spielanlage“. Dies war umso bemerkenswerter, da den neu formierten TuS-Frauen im Derby mit Nane Hauschildt und Katharina Schmidt zwei Korsettstangen fehlten.

Die Esingerinnen begannen „relativ nervös“, wie Himborn es ausdrückte. Weil die TuS-Frauen in der Anfangsphase einige Torchancen vergaben, führten in der ersten Viertelstunde zumeist die Elmshornerinnen mit ein oder zwei Toren. „Dann haben wir uns aber stabilisiert, hinten nur noch wenig zugelassen und den Gegner gut im Griff gehabt“, sah Himborn eine Steigerung. Das 8:7, das Michelle Pein nach einem Tempogegenstoß erzielte (16.), bedeutete die erste Führung für die Esingerinnen, die zur Pause mit 13:11 in Front lagen.

Nach dem Seitenwechsel egalisierten die Elmshornerinnen zum 13:13 (34.), was aber der letzte ausgeglichene Spielstand war. Darauf folgten sechs TuS-Treffer in Folge zum 19:13 (46.), obwohl es zwischenzeitlich sechs torlose Minuten gab. „Leider ist es uns danach nicht gelungen, uns noch weiter abzusetzen“, sagte Himborn, der, als die Gäste auf 21:18 verkürzt hatten, seine Auszeit nahm (55.).

Zwar gelang den Krückaustädterinnen danach auch noch das 21:19 (56.), doch Peins 22:19 bedeutete eine Vorentscheidung (58.). Dann war es Meike Speckin, die den Ball nach zuvor mehreren Fehlversuchen brachial zum 23:19-Endstand versenkte. „Vorne fehlte uns zwar mitunter noch die nötige Durchschlagskraft, aber wir haben eine gute Mannschaftsleistung gezeigt und nie aufgegeben“, so Himborn, der Pein ein Sonderlob aussprach. Die Linksaußen-Spielerin war mit sieben Toren nicht nur beste TuS-Schützin, sondern arbeitete auch stark in der Deckung. Dass er sechs Feldspielerinnen durchspielen ließ, begründete Himborn wie folgt: „Dieser Sieg war für uns sehr wichtig und ich wollte nur Spielerinnen bringen, die vorher auch trainieren konnten!“

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erstellt am 15.Sep.2015 | 21:10 Uhr

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