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Uetersener Nachrichten

24. Oktober 2017 | 14:08 Uhr

Handball : Derby-Sieg für TuS-Frauen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Am Sonnabend kam es zum Landesliga-Derby zwischen den 1. Frauen des TuS Esingen, die als Spitzenreiter kurz vor dem sofortigen Wiederaufstieg in die Hamburg-Liga stehen, und den 1. Frauen des Moorreger SV, die als letztjähriger Neuling im Klassement einen guten Mittelfeld-Platz innehaben. In der Hinrunde hatten sich die Esingerinnen sehr schwer getan, ehe sie am 2. Oktober 2011 einen 16:13-Sieg am Himmelsbarg einfuhren. Die MSV-Frauen leisteten ihrem Nachbarn danach Schützenhilfe, als sie am 26. November beim zweitplatzierten FC St. Pauli gewannen. Nun hatten die Tornescherinnen Anwurf und führten nach drei Minuten mit 3:0 (Tore: Julia Berge, Anna-Cathleen Voigt und Sofia Schlage). „Im Vergleich zum Hinspiel war das ein deutlich geschmeidigerer Start“, sagte TuS-Betreuer Valko Scheele.

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erstellt am 13.Feb.2012 | 18:52 Uhr

Doch so sollte es nicht weitergehen: Bis zur elften Minute blieben die Gastgeberinnen zwar in Führung – doch dann glich Janine Beckmann für Moorrege zum 5:5 aus. Danach konnte sich der Tabellenführer wieder einen Drei-Tore-Vorsprung herausspielen (9:6/17. Minute). In der 26. Minute glichen die Gäste letztmals aus (Ann-Kathrin Badermann traf zum 11:11). In der 29. Minute markierte Meike Speckin dann wieder einen Drei-Tore-Vorsprung für die Esingerinnen zum 14:11. Die Moorreger Haupttorschützin Manuela Meins verkürzte nochmals, ehe Wiebke Ruckenbiel mit ihrem 15:12 den Schlusspunkt unter die erste Halbzeit setzte. „15 Tore im Angriff waren in Ordnung. Aber die zwölf Gegentore, die wir kassiert haben, waren zu viel“, schimpfte TuS-Trainer Jan-Henning Himborn in der Halbzeit. Scheele: „Das musste und sollte besser werden ...“

Nach dem Seitenwechsel hatten die Moorregerinnen Anwurf, doch das erste Tor erzielten die Esingerinnen (Voigt erhöhte auf 16:12/32.). In der Folgezeit gestaltete sich das Torewerfen in der Neuen KGST-Halle dann etwas zäher: In der 37. Minute erzielte Meins das 14. Gäste-Tor (zum 17:14). Danach gelang den MSV-Frauen nur noch wenig Zählbares – in der 48. und der 60. Minute kam jeweils noch ein Tor hinzu (Meins und Nele Seidel trafen), während die Tornescherinnen ihr Tor-Pensum des ersten Durchganges noch einmal abspulten. So konnten sich die TuS-Frauen am Ende über einen 30:16-Kantersieg freuen: Eine verbesserte Abwehr und Lisa Rabe im Tor (sie hielt neun von 15 MSV-Würfen, was eine bärenstrake 60-Prozent-Quote bedeutete) sorgten dafür, dass die Moorregerinnen nur zu vier Treffern in der zweiten Halbzeit kamen. „Ruckenbiel glänzte mit einigen schönen Anspielen und Julia Berge war unsere Hauptschützin aus dem Feld“, so Scheele, der betonte: „Insgesamt war die Torausbeute homogen verteilt!“

Nun fehlen der Himborn-Sieben aus ihren letzten sechs Punktspielen nur noch vier (!) Siege bis zur Meisterschaft.

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