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Uetersener Nachrichten

16. August 2017 | 16:01 Uhr

Derby-Sieg dank Schramm

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Vor allem in der Hinrunde war Björn Schramm oft nahezu beschäftigungslos im Tor der 1. Herren des FC Union Tornesch – zu groß war die Dominanz seines Teams, das inzwischen in der Kreisliga 8 als Meister feststeht. Am Sonntag im Derby gegen die 1. Männer des Heidgrabener SV gab es dafür umso mehr Arbeit für Schramm, der wiederholt glänzende Reflexe zeigte. „Er hat überragend gehalten, das war wirklich spitze“, lobte FCU-Coach Mirco Seitz. Und HSV-Trainer Ove Hinrichsen stellte nüchtern fest: „Er war der mit Abstand beste Tornescher – bei einem anderen Torwart hätten wir gewonnen!“

Die erste gute Gelegenheit besaßen die Hausherren, als Martin Schwabe knapp über die Latte köpfte (9.). Danach waren aber die Gäste, die immer wieder mit langen Bällen auf Philippe Schümann und Maik Siebels operierten, dem Führungstor deutlich näher: Als Schümann eine Rechtsflanke von Yannick Sippel aus acht Metern per Direktabnahme aufs Tor jagte, zeigte Schramm seine erste Glanzparade (11.). Nach dem folgenden Eckstoß versuchte es Schümann aus der Distanz: Den herrlichen Volleykracher lenkte Schramm mit seinen Fingerspitzen noch an die Latte, Sippels Nachschuss klärte er wiederum zur Ecke (14.).

Aber auch die Tornescher hatten Chancen: So scheiterte Serge Haag an einer Fußabwehr von HSV-Keeper Pascal Fritz (15.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ging der Meister in Führung: Schwabe passte aus dem Halbfeld in Roses Lauf, der von halbrechts aus trocken abzog und ins lange Eck vollstreckte. „Ein ganz blöder Zeitpunkt“, haderte Hinrichsen, dessen Elf aber im zweiten Durchgang ausglich: Eine von Tim Siebels aus dem Halbfeld geschlagene Freistoßflanke köpfte dessen Bruder Maik, für den sich kein Union-Akteur verantwortlich fühlte, zum 1:1 ein (62.).

Nur eine Minute später traf HSV-Kapitän Fabian Doell nach einem Eckstoß die Latte. Effizienter agierten weiterhin die Tornescher: Roses Versuch wehrte Fritz noch ab, doch Serge Haags Nachschuss aus spitzem Winkel, der noch abgefälscht wurde, bedeutete das 2:1 (67.). Als Philipp Hege den Ball in die Schnittstelle zu Rose spielte und der FCU-Torjäger zum 3:1 einschob (75.), schien die Partie entschieden zu sein. Die Gäste gaben sich aber nicht geschlagen: Schümann (75.) und Mark Zipp, der erst im Winter vom FC Union nach Heidgraben gewechselt war (88.), verbuchten noch zwei weitere Lattenschüsse. „Insgesamt haben wir fünfmal das Aluminium getroffen“, so Hinrichen, der haderte: „Nach Großchancen stand es 11:5 für uns, aber das Tor war für uns wie vernagelt!“ Während Hinrichsen einen Sieg seiner Elf für „verdient“ gehalten hätte, urteilte Seitz: „Einen Punkt hätte Heidgraben mitnehmen können!“

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erstellt am 12.Mai.2014 | 21:21 Uhr

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