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Uetersener Nachrichten

19. August 2017 | 02:17 Uhr

Handball : Derby-Sieg beim HSV

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

In der Herren-Bundesliga schlugen die 1. Männer des HSV Hamburg am Sonntagabend die Füchse Berlin mit 33:25. Nicht einmal hundert Meter von der o2-World entfernt hatte die A-Jugend des HSV Heimrecht gegen die 1. männliche A-Jugend des TuS Esingen – offiziell zumindest. Denn de facto machten die Eltern, Freundinnen und Anhänger der Esinger A-Junioren aus dem Derby in der Volksbank-Arena ein Heimspiel für die TuS-Talente. Auch deshalb feierten die Tornescher mit einem 33:32 ihren dritten Sieg in Folge in der A-Jugend-Bundesliga, durch den sie ihr Punktekonto ausglichen und auf Platz fünf kletterten.

„Das ist eine schöne Momentaufnahme“, sagte Claas-Peter Schütt, der die Esinger A-Jugend zusammen mit Till Krügel betreut und sich bei den TuS-Sympathisanten bedankte: „Sie haben uns wirklich sensationell unterstützt!“ Das Derby zwischen den beiden A-Jugend-Bundesligisten aus dem Bereich des Hamburger Handball-Verbandes war von der ersten Minute an packend und umkämpft. Die Heim-Sieben ging mit 1:0 und 2:1 in Führung. Hennes Paulsen erzielte die ersten drei TuS-Treffer (zwei davon per Siebenmeter). Jan Rabe sorgte mit seinem 3:5 für den ersten Zwei-Tore-Vorsprug der Gäste, woraufhin HSV-Coach Rosario Cassara bereits nach neun Minuten eine Auszeit nahm.

Nach einer Viertelstunde sah Jan Rabe beim Stand von 5:7 die Rote Karte: „Er hat einen HSV-Spieler im Gesicht getroffen – aus unserer Sicht aber in einer Abwehraktion und unabsichtlich, während die Schiedsrichter ihm Absicht unterstellt haben“, klagte Schütt. Es war nicht das einzige Mal, dass die Esinger mit den Schiedsrichtern Konstantin Großer/Guericke (Berlin) haderten: „Das Zeitstrafen-Verhältnis entsprach nicht den Vergehen auf dem Platz“, so Schütt, der beobachtete: „Gegen uns wurden sofort Zeitstrafen verhängt, während sich die HSV-Spieler ungestraft wie Rüpel benehmen durften!“ Es gab sieben Zwei-Minuten-Strafen gegen die Gäste (Mike König und Mirko Hahn waren nach ihrer jeweils dritten Strafe disqualifiziert), gegen die Hamburger nur fünf. Nach dem 15:15 zur Pause erreichte der HSV im zweiten Durchgang nur noch einmal einen Gleichstand (24:24), ansonsten lagen die Esinger mit ein oder zwei Toren in Führung. Dreimal waren die Tornescher sogar mit jeweils drei Treffern in Front, letztmals beim 27:30. Am Ende stand es 33:34 und die Esinger feierten ausgelassen ihren Derby-Sieg, der umso bemerkenswerter war, da sie in der Schlussphase mit einem völlig neuen Innenblock (Hahn und Paulsen) verteidigen mussten. Niklas Beckemeyer hatte im TuS-Tor mehr Spielzeit als Jorrit Sommer, der aber ebenfalls starke Paraden zeigte und sogar einen Siebenmeter abwehrte.

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erstellt am 17.Nov.2014 | 21:23 Uhr

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