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Uetersener Nachrichten

19. Oktober 2017 | 04:06 Uhr

Basketball : Derby-Pleite zum Start

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Nach zwei Spielzeiten in der 2. Regionalliga Nord gehen die 1. Herren des TSV Uetersen nach ihrem Abstieg nun wieder in der Oberliga Hamburg auf Korbjagd. Am vergangenen Sonnabend empfingen sie zum Saisonstart den SC Rist Wedel III. „Ein Knaller-Spiel mit viel Rivalität und Historie“, nannte André Hoppe, Pressewart der TSV-Korbjäger, dieses Derby. Die 1. Uetersener Herren traten mit einem neu formierten Team und vielen, jungen Neuzugängen an, mussten aber auch zahlreiche Abgänge hinnehmen – darunter auch den von Philipp Döhring, der zuletzt Regionalliga-Topscorer war.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2014 | 18:37 Uhr

Das erste Viertel verlief gut aus TSV-Sicht: „Wir haben mit einer schnellen Defense dem Gegner ein ums andere Mal den Ball abgenommen und Fastbreaks gelaufen“, berichtete Hoppe. Nach zehn Minuten führten die Rosenstädter mit 16:13. „Bei den Rebounds haben wir gut gearbeitet und in der Offense einige zweite Angriffe gestartet“, lobte Hoppe. Die Hausherren wechselten gut durch und führten, obwohl sie einige freie Würfe vergaben, zur Pause mit 34:23.

Im zweiten Durchgang lief es zunächst weiter wunschgemäß. Vor allem Torben Schölermann zeigte wiederholt sein Können und brachte den TSV mit seinen schnellen Körben weit nach vorne. Nach dem dritten Viertel stand es 53:42 und das Nachbarschaftsduell schien entschieden zu sein. „Dann haben wir aber durch Foul-Probleme unser Konzept verloren und zu schnelle Abschlüsse genommen“, haderte Hoppe. Dies machte die Gäste und vor allem Ex-Nationalspieler André Bade stark: Hatte Bade am Anfang noch kein Zielwasser getrunken, versenkte er in der Schlussphase einen wichtigen Wurf nach dem anderen und brachte seine Wedeler wieder heran. Als noch wenige Sekunden zu spielen waren, legte Bade den Ball zum 62:62-Gleichstand in den TSV-Korb.

Der folgende Uetersener Angriff verpuffte, weshalb das erste Saisonspiel der TSV-Herren gleich in die Verlängerung ging – den Zuschauern wurde also etwas geboten. In der Extra-Spielzeit musste ein weiterer Uetersener nach seinem fünften Foul auf der Bank Platz nehmen. „Dadurch wurde es für uns immer schwieriger – wir haben unser Angriffs-Konzept nicht wieder gefunden und sind in der Abwehr immer wieder zu spät gekommen“, haderte Hoppe. Deshalb verloren die Uetersener mit 66:74 nach Verlängerung gegen die Rist-Dritte, die damit weiterhin Tabellenführer ist.

„Wir müssen uns aber nicht schämen, denn wir haben gegen einen der stärksten Oberligisten ein gutes Spiel gezeigt“, so Hoppe, der abschließend betonte: „Wir müssen noch an unseren Freiwürfen und an den Ausführungen im Angriff arbeiten – dann sieht alles schon viel besser aus!“

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