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Uetersener Nachrichten

17. August 2017 | 14:03 Uhr

Fußball : Derby gewonnen

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Derby-Zeit im Rosenstadion: Am Sonntagnachmittag empfingen die 1. Herren des TSV den Wedeler TSV, der als Tabellen-Zweiter anreiste. In der ersten Halbzeit war die Partie sehr zerfahren und kampfbetont. Die Hausherren hätten in Führung gehen müssen, doch Yannik Kouassi scheiterte freistehend am gut reagierenden Gäste-Keeper Oliver Firgens (20.). Die Wedeler waren nur bei ruhenden Bällen gefährlich: Nach einer Freistoßflanke ging ein Kopfball knapp am Uetersener Tor vorbei (33.). Als Raphael Friederich mit hohem Bein in einen langen Pass hineinspritzte, konnte Firgens den Ball nicht festhalten, aber Schiedsrichter Marco Kulawiak (vom SC Teutonia 10) pfiff die Situation wegen gefährlichem Spiel ohnehin ab (43.).

Im zweiten Durchgang taten einige Zuschauer ihren Unmut kund („Spielt endlich nach vorne!“), was Uetersens Linksverteidiger Christian Förster nicht auf sich sitzen ließ: „Hört doch mal auf zu pöbeln!“ Anschließend gab es aber auch keinen Grund mehr zum Meckern, denn die Heim-Elf drängte auf das Führungstor. Zunächst hatte Kirill Shmakov nach einem Eckstoß artistisch zwar noch erreicht, aber nur über die Latte drücken können (48.). Gefährlicher wurde es zehn Minuten später: Philipp Ehlers eroberte an der rechten Außenbahn gut gegen Ziyed Hassani den Ball und bediente Till Mosler, der noch einen Wedeler aussteigen ließ und aus 18 Metern wuchtig abzog – doch Firgens parierte den Flachschuss stark.

In der 68. Minute scheiterte auch Philipp Ehlers von halbrechts aus an Firgens, aber Kulawiak pfiff sowieso wegen Abseits ab. Kurz darauf gingen die Uetersener aber in Führung: Philipp Ehlers schickte auf der rechten Seite Eddy-Morton Enderle steil, der den Ball scharf nach innen spielte. Dort kam Shmakov am kurzen Pfosten vor Mahmoud Ben-Djebbi an das Spielgerät und drückte es im Fallen irgendwie über die Linie. „Ich weiß selbst nicht, wie ich den Ball rein gemacht habe – Hauptsache, er war drin“, strahlte Shmakov nach dem Abpfiff.

Das Lachen verhing den Rosenstädtern kurzzeitig, als Kulawiak nach einem Zweikampf, bei dem Wedels Dirk Hellmann am Trikot von Dennis Weber zog, ehe Weber seinen Körper einsetzte, plötzlich auf Elfmeter für die Gäste entschied. Christopher Dobirr nahm dieses Geschenk an: Obwohl Torwart Christoph Richter die richtige Ecke ahnte, saß der Ball halblinks zum 1:1 (75.). Weitere fünf Minuten später gab es auch für Uetersen einen Strafstoß: Kouassi war über rechts in den Strafraum eingedrungen, wo ihn Felix Loyal unbeholfen foulte; Philipp Ehlers verwandelte zum 2:1.

In der Schlussphase, als Philipp Ehlers verletzt passen musste, brachten die Uetersener das Ergebnis über die Zeit – und hatten Glück, dass nach einem Pass von Ben-Djebbi der Ball vor der Torlinie entlang rollte, ohne dass ihn ein Wedeler erreichte. Durch den Derby-Sieg ist Uetersen nun Rang-Zweiter!

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erstellt am 06.Okt.2013 | 20:59 Uhr

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