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Uetersener Nachrichten

20. Oktober 2017 | 18:49 Uhr

Fußball : Derby endet 2:4 statt 1:8

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Während Kasemir Koopmann, Fußball-Spartenleiter des TV Haseldorf, auf der Suche nach einem neuen Coach für die 2. Herren ist, war Kim Neidenberger, am Saisonende scheidender Trainer der TVH-Reserve, nach der 2:4-Heimpleite gegen die 1. Herren des Hetlinger MTV bedient: „Vielleicht sollten einige unserer Spieler lieber eine Einzelsportart betreiben!“

shz.de von
erstellt am 24.Apr.2012 | 21:20 Uhr

HMTV-Coach Vlado Bogner war nach dem Sieg im Derby der Kreisklasse 4 auch nicht ganz zufrieden, sondern sagte: „Eigentlich hätten wir mit 8:1 und nicht nur mit 4:2 gewinnen müssen!“ Im Schlosspark-Stadion waren die Hausherren in der Anfangsphase überlegen: „Wir haben zehn Minuten gebraucht, um uns zu ordnen“, gab Bogner zu. Danach waren die Gäste dann deutlich überlegen, vergaben aber mehrere klare Torchancen: „Patrick Moldenhauer hat es geschafft, den Ball aus drei Metern am leeren Tor vorbeizujagen“, klagte Bogner. In der 33. Minute brachte Ole Martinsteg die Gäste in Führung. „Wir haben einige gute Gelegenheiten zum 1:1 vergeben“, schimpfte Neidenberger. Nach der Pause befanden sich die Hetlinger, bei denen Jonas Hübner (weilte in Berlin beim Bundesliga-Spiel Hertha BSC gegen Kaiserslautern) und Martin Ostmeyer (privat verhindert) fehlten, gedanklich noch in der Kabine. TVH-Torjäger Benjamin Wörmcke nutzte dies, um nach einem schönen Sololauf von links zum 1:1 auszugleichen (52.). Nur eine Minute später wehrte HMTV-Torwart Marco Panacek einen Fernschuss mit viel Glück ab. „Danach haben wir wieder angefangen, Fußball zu spielen“, so Bogner. Und die Gäste gingen auch gleich wieder in Führung, als Moldenhauer von rechts mustergültig Bastian Begunk bediente, der zum 1:2 einschob (56.) und sein Tor ausgiebig bejubelte (Foto links). Nachdem Benjamin Mielke einen herrlichen Sololauf durch sechs Haseldorfer hindurch zum 1:3 abgeschlossen hatte (60.), erhöhte Martinsteg nach Jonas Kieselbachs schönem Pass in die Schnittstelle der TVH-Abwehr auf 1:4 (65.). Danach vergaben die Gäste weitere Chancen zu einem höheren Sieg – besonders ein Fallrückzieher von Volker Schneidereit wäre ein Tor wert gewesen.

„Wir haben in dieser Phase die beste halbe Stunde gespielt, seitdem ich Trainer in Hetlingen bin“, lobte Bogner. Erst in den letzten acht Minuten ließen die Gäste etwas die Zügel schleifen und Florian Brücker staubte, nachdem ein Fernschuss an die Latte des HMTV-Tores gesprungen war, aus abseitsverdächtiger Position zum 2:4-Endstand ab (90.). Neidenberger gab zu: „Unsere Leistung war katastrophal und wir haben verdient verloren!“

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