Tornesch : Der Wildwuchs wird beseitigt

Bis zu 50 Zentimeter hoch waren die Pflanzen in der Pommernstraße gewachsen.
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Bis zu 50 Zentimeter hoch waren die Pflanzen in der Pommernstraße gewachsen.

Kritik am Zustand der öffentlichen Flächen in der Tornescher Pommernstraße − Eigentümer hat schnell reagiert.

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04. August 2017, 16:30 Uhr

Tornesch | Es war ein kleines Biotop, und das mitten in Tornesch. In der Pommernstraße wucherten auf dem Gehweg die Pflanzen − und das teilweise bis zu einer Höhe von 50 Zentimetern. Auch auf den angrenzenden Parkplätzen hatte sich das Grünzeug bereits ausgebreitet. Süffisante Kommentare und Kritik am Pflege-Zustand der öffentlichen Flächen in der Stadt, unter anderem im sozialen Netzwerk Facebook, folgten. Zuständig für die Flächen ist das Wohnungsbauunternehmen Semmelhaack. Das hat nun schnell reagiert.

Eine Satzung regelt in Tornesch, wer für die Reinigung der öffentlichen Straßen in der Stadt zuständig ist. Bis auf wenige Ausnahmen obliegt dies den Grundstückseigentümern. Was viele nicht wissen: Sie müssen nicht nur auf Geh- und Radwegen für Ordnung sorgen, sondern auch Parkplätze sowie die Hälfte der Fahrbahn in dem Bereich reinigen. Ausnahmen bilden lediglich Ahrenloher, Esinger, Pinneberger, Wittstocker sowie Friedrich- und Jürgen-Siemsen-Straße. Hier hat die Stadt Tornesch dafür zu sorgen, dass sich Fahrbahnen und Rinnsteine in einem angemessenen Zustand befinden. In der Pommernstraße sind somit die Grundstückseigentümer zuständig.

Mittlerweile ist ein Großteil beseitigt.
Foto: Philipp Dickersbach

Mittlerweile ist ein Großteil beseitigt.

 

Betroffen von dem Wildwuchs war dort insbesondere der Bereich in Richtung Begegnungsstätte, für den die Firma Semmelhaack die Verantwortung trägt. Eine Anfrage unserer Zeitung bei dem Unternehmen blieb zwar zunächst unbeantwortet, stattdessen ließen die Verantwortlichen Taten sprechen. Am Dienstag wurde damit begonnen, den Bereich zu reinigen. Eine Sprecherin erläuterte anschließend, dass die Arbeiten spätestens heute abgeschlossen werden sollen. Das kleine Biotop hat damit ein Ende, doch der Weg für Fußgänger ist wieder frei.

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