Der Waldkindergarten soll umziehen

Der rot markierte Bereich der heutigen Waldfläche soll neuer Standort des Waldkindergartens werden.
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Der rot markierte Bereich der heutigen Waldfläche soll neuer Standort des Waldkindergartens werden.

20 Krippenplätze an der Straße „Auf dem Flidd“ sollen geschaffen werden

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15. Februar 2018, 12:00 Uhr

Heute Abend wird es spannend im Bildungsausschuss. Denn der befasst sich von 19 Uhr an mit dem Wunsch des Waldkindergartens, zwei neue Krippengruppen aufzubauen − insgesamt also 20 Plätze zu schaffen.

Es gibt eine lange Warteliste für Krippenplätze, die mithilfe neuer Gruppen abgebaut werden soll. Dahingehend sind sich die Uetersener Politiker einig. Auch der Waldkindergarten Christuskirche möchte Krippenplätze schaffen. Bislang wurde die Idee verfolgt, die dafür benötigten Gebäude im Bereich des jetzigen Waldkindergartens, unweit der Awo-Kita „Hus Sünnschien“, zu errichten. Der Bildungsausschuss hatte das im November 2017 beschlossen. Doch es gibt erhebliche Probleme, da die Erschließung durch vorhandene Waldflächen verlaufen müsste. Diese aber sollen erhalten werden.

Am 22. Januar hat ein Gespräch stattgefunden, an dem neben Vertretern der Stadt auch Verantwortliche der Christuskirche teilgenommen haben. Dabei wurden Alternativstandorte diskutiert. Einer rückt nun in den Fokus des Interesses. Es handelt sich um ein städtisches „Stangenwald“-Grundstück unweit des Museumsgeländes. Das Problem dabei: Das als geeignet eingestufte Grundstück „Auf dem Flidd“ befindet sich auf der anderen Seite der Heidgrabener Straße. Ein Zebrastreifen wird daher nun als Überquerungshilfe angedacht.

BfB und SPD haben sich mit zwei Anträgen bereits dafür ausgesprochen, den Alternativstandort zu prüfen. Die SPD möchte, dass der Umzug dorthin erfolgt und wirbt zudem für den Zebrastreifen. Dem Bildungsausschuss soll, so die Genossen, über den Fortgang der Planungen berichtet werden.

Ganz ähnlich sieht es die BfB-Fraktion: Die „Bürger für Bürger“ möchten, dass sich nach dem Bildungsausschuss auch der Ausschuss für Bau-, Umwelt- und Verkehrsfragen mit der neuen Alternative befasst und den dafür notwendigen Bebauungsplan in die Wege leitet. Weiterhin sollen die für den Neubau der 20 naturnahen Krippenplätze benötigten Gruppen- und Waschräume gebaut werden. Die Kindergartenleitung hatte während des Verwaltungsgesprächs darauf hingewiesen, dass diese zwingend erforderlich sind. Gleichzeitig verweist die BfB darauf, dass die bislang genutzte Schutzhütte in Langes Tannen in Zukunft überflüssig sei und zurückgebaut werden könne.


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