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Uetersener Nachrichten

23. Oktober 2017 | 03:31 Uhr

Handball : Der Vorsprung schmilzt

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Würden die 1. Frauen des TuS Esingen, wenn sie tatsächlich Hamburg-Liga-Meister werden, im Sommer 2014 ihr Aufstiegsrecht in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein wahrnehmen? Um diese Frage beantworten zu können, wird TuS-Trainer Jan-Henning Himborn in den nächsten Tagen und Wochen zahlreiche Gespräche führen. Zu bedenken ist dabei, dass mit Jessica Krass, Frederike Schmidt und Jaqueline Senf drei Spielerinnen aus dem aktuellen Kader gerade ihr Abitur machen und noch nicht wissen, wo sie ab dem Herbst 2014 studieren.

shz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 21:12 Uhr

Wie es in der Oberliga zugeht, erfuhren in der Vorsaison die Frauen der SG Hamburg-Nord, als sie den sofortigen Wiederabstieg nicht verhindern konnten. Am Sonnabend empfingen sie die Esingerinnen, denen sich dabei die Chance bot, einen direkten Rivalen im Titelkampf vorentscheidend auf fünf Punkte zu distanzieren. Dafür hätten die TuS-Frauen in der Halle am Tegelsbarg gewinnen müssen.

Die Partie begann jedoch mit einem Fehlwurf von Anna-Cathleen Voigt, im Gegenzug gingen die Hamburgerinnen in Führung (2.). Nach Sofia Schlages postwendendem Ausgleich hatte Voigt zunächst Pech, als sie den Pfosten traf, ehe sie für die erste Gäste-Führung sorgte (1:2/6.). Beide Teams agierten unkonzentriert im Torabschluss, so dass nur wenig Treffer fielen. Im Verlauf der ersten Halbzeit gab es kein einziges Mal eine Zwei-Tore-Führung, zur Pause stand es 9:8 für die SG.

Negativ aus TuS-Sicht war, dass sich Martina Bauer gleich zwei Zeitstrafen einhandelte (14., 23.) sowie Voigt (18.) und Schmidt (26.) jeweils einen Siebenmeter verwarfen. Nach dem Seitenwechsel glich Bauer zum 9:9 aus, ehe es beim 11:9 für die Gastgeberinnen (34.) erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung gab. Unglaublich, aber wahr: Danach vergaben Voigt (37.) und Schmidt (40.) jeweils ihren zweiten Strafwurf, anschließend scheiterte auch noch Schlage vom Siebenmeterpunkt aus (48.). Weil ihnen nicht viel gelang, haderten einige Tornescherinnen immer wieder mit ihren Mitspielerinnen und den Entscheidungen der Schiedsrichter. Nachdem für Bauer ihre dritte Zwei-Minuten-Strafe bereits gleichbedeutend mit der Roten Karte war (37.), gab es in der Schlussphase weitere Zeitstrafen gegen Voigt (50.), Katja Brandt (53.) und Schlage (56.).

Die daraus resultierenden Unterzahl-Situationen hatten zur Folge, dass die Esingerinnen, die in der 49. Minute nach einem Schlage-Tor noch knapp führten (14:15), nach einfachen Ballverlusten fünf Gegentreffer in Folge kassierten. Janina Nowack verkürzte nur noch zum 19:16-Endstand. Auch zehn Paraden von TuS-Torhüterin Krass konnten die dritte Saison-Niederlage nicht verhindern – und so schmolz der Vorsprung der Esingerinnen auf die SG auf einen Punkt.

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