Hallenfußball : Der Viertbeste im Kreis

4271004_800x785_54a9892d256d1.jpg
1 von 2

Zu Beginn des vergangenen Jahres hatten die 1. Herren des TSV Uetersen ihre Gruppe beim Hallenfußballturnier des VfL Pinneberg um den „Bert-Meyer-Cup“ punktlos als Letzter abgeschlossen. Als der VfL nun am Sonnabend zum 18. Mal die inoffizielle Pinneberger Kreismeisterschaft ausrichtete, lief es deutlich besser für die Rosenstädter: Am Ende wurden sie Vierter und TSV-Trainer Peter Ehlers stellte fest: „Wir haben uns ordentlich präsentiert!“

shz.de von
04. Januar 2015, 19:38 Uhr

In ihrer ersten Partie trafen die Uetersener gleich auf die 1. Mannschaft des Gastgebers (Oberliga Hamburg). Nach einem 0:2-Rückstand gelang Raphael Friederich das 1:2, aber dann zogen die Pinneberger auf 1:4 davon. Auf Friederichs zweites Tor ließ der VfL das 2:5 folgen, ehe Jannek Laut zum 3:5-Endstand verkürzte. „Pinneberg war sehr stark und das Ergebnis ging so in Ordnung“, gab Peter Ehlers zu.

Es folgte ein 2:0-Sieg gegen den Landesliga-Rivalen Blau-Weiß 96 Schenefeld, den Yannik Kouassi mit einem spektakulären Tor im Fallen sowie Kubilay Özen per Flachschuss sicherstellten. Danach ging es gegen den SC Pinneberg (Kreisliga 8), der sich erst am Freitagabend mit seinem Triumph beim 2. Vorturnier für den Sonnabend qualifiziert hatte (siehe unten stehenden Bericht). Und gegen den Kreisligisten, der von seinen ersten drei Partien sensationell zwei gewonnen hatte, mussten sich die Uetersener mit einem 0:0 begnügen – SCP-Keeper David Poerschke, der später zum besten Torwart des Turniers gewählt wurde, hielt stark.

Deshalb musste das Ehlers-Team sein letztes Gruppenspiel gegen den bereits ausgeschiedenen Nachbarn FC Union Tornesch (Bezirksliga) gewinnen, um ins Halbfinale einzuziehen. Dank Kouassi gelang dies auch: Das 1:0 und das 2:0 gingen auf sein Konto. Nach einem Lattenschuss von Kubilay Özen verkürzte der Ex-Uetersener Serge Haag auf 2:1. Kouassi sorgte für Nervenberuhigung, als er FCU-Verteidiger Julian Behrens den Ball stibitzte und auf 3:1 erhöhte. Serge Haag gelang noch das 3:2 – und so wurde Uetersen aufgrund der Mehrzahl an erzielten Treffern gegenüber dem punkt- und tordifferenzgleichen SCP Gruppen-Zweiter. „Die Hauptsache ist, dass wir weitergekommen sind – ein 7:0-Sieg hätte uns auch nicht mehr gebracht“, so TSV-Liga-Manager Oliver Engl. Im Halbfinale wartete der Titelverteidiger SV Halstenbek-Rellingen. Zwar gelang Friederich sein drittes Turnier-Tor, doch der Oberliga-Spitzenreiter war zu stark und es hieß 1:3 aus TSV-Sicht. Im Spiel um Platz drei unterlagen die Rosenstädter ihrem Landesliga-Rivalen TBS Pinneberg mit 0:2. „Beide Niederlagen waren in Ordnung“, sagte Engl. Grund zur Freude hatte Jannek Laut: Er wurde bei der Siegerehrung als bester Nachwuchsspieler ausgezeichnet.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert